Tournee-Auftakt mit sieben Österreichern
Bester der nicht fix qualifizierten Skispringer war vor 8.000 Zuschauern der Norweger Anders Jacobsen, der die Tournee 2006/07 gewonnen hat, als Zweiter.
Im ersten Durchgang, der wie bei der Tournee üblich, im K.o.-System ausgetragen wird, trifft Schlierenzauer auf den Russen Anton Kalinitschenko, den 50. der Qualifikation, Loitzl springt gegen den Deutschen Felix Schoft und Morgenstern gegen den Russen Ilija Rosliakow. Fettner misst sich mit dem Deutschen Jungstar Andreas Wellinger. Neben den Siegern der Duelle steigen auch die fünf besten Verlierer in das 30er-Finale auf.
Schlierenzauer zeigte so wie zuvor im Training erneut einen perfekten Sprung. "Ich habe null Druck und kann es genießen", wiederholte der Stubaier. "Es sind noch ein paar Reserven da." Cheftrainer Alexander Pointner gefiel die Leichtigkeit. "Gregor hat einen Sprung gezeigt, der sehr locker war", lobte der Coach. Loitzl war ebenfalls zufrieden und nahm die Startnummer 3 als gutes Omen. "Damit habe ich 2009 in Garmisch (auf dem Weg zum Tourneesieg, Anm.) gewonnen."
Morgenstern, der junge Vater, hatte am Vorabend nach seiner Ankunft von seinen Kollegen kleine Geschenke wie Windeln etc. bekommen. Wenige Tage nach der Geburt seiner Tochter Lilly gelang es dem Ex-Tourneesieger noch nicht perfekt, sich auf die Schanze einzustellen. "Ich bin nicht ganz zufrieden, der Sprung hat sich nicht so sicher angefühlt. Da ist noch mehr drinnen", betonte der Kärntner. Auch Kofler, als zweifacher Saisonsieger einer der Mitfavoriten, tat sich noch schwer. "Ich werde das analysieren und das Setup neu einrichten", kündigte der Tiroler an.
© APA
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