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20.02.2012, 13:51 Uhr

Brandner-Demontage vor KAC-Niederlage in Salzburg

Der österreichische Eishockey-Rekordmeister kommt ausgerechnet in der entscheidenden Meisterschaftsphase nicht zur Ruhe. Eine Woche nach der äußerst umstrittenen Ablöse von Trainer Manny Viveiros hat sein Nachfolger Christian Weber für heftige Diskussionen im Lager der Rotjacken gesorgt. Der Schweizer sortierte vor der Partie bei Titelverteidiger Red Bull Salzburg Christoph Brandner aus.

Brandner schien im ersten Spiel der Viertelfinaleserie (best of seven), das mit 3:5 verloren ging, überraschend nicht im Kader auf, reiste nach übereinstimmenden Medienberichten mit dem Privatauto nach Salzburg und fand nur auf der Tribüne Platz. Der 36-Jährige, Österreichs erster Torschütze in der NHL, ist immerhin Kapitän der Mannschaft. Laut Co-Trainer Gerald Ressmann hatte die Nicht-Berücksichtigung für das Auswärtsspiel am Sonntag in Salzburg jedoch nur taktische Gründe, Brandner ist am Dienstag wieder dabei.

Wiener stellten Papierform auf den Kopf

Black Wings unterliegen nach Verlängerung in Linz. >

Salzburg konnte sich dagegen voll auf die Fortsetzung des Duells der beiden Vorjahresfinalisten konzentrieren. Red-Bull-Coach Pierre Page hakte den Auftaktsieg gleich wieder ab und bereitete sein Team auf die Herausforderung in der Klagenfurter Stadthalle vor.

In der zweiten Paarung zweier österreichischer Clubs haben die Vienna Capitals überraschend einen Auswärtssieg in Linz bei den im bisherigen Saisonverlauf so souveränen Black Wings gefeiert. Die Caps haben offenbar rechtzeitig ihr Spiel gefunden und wollen am Dienstag (19.15) mit Heimvorteil nachlegen. "Das Momentum ist sicher auf unserer Seite, aber das macht Linz nicht schwächer. Sie bleiben für mich der große Favorit", erklärte Caps-Trainer Tommy Samuelsson.

Nun brauchen die Linzer zumindest einen Auswärtssieg, der Auftakt soll schnell vergessen sein. "Das ist kein Beinbruch, die Serie ist lange und es ist noch nichts entschieden", erklärte Linz-Stürmer Daniel Oberkofler.

© APA

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