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16.02.2012, 10:36 Uhr

Woran starb Whitney Houston?

Los Angeles/New York (dpa) - Nach dem Tod von Michael Jackson im Juni 2009 mussten Angehörige und Fans zwei Monate auf den Autopsiebericht warten.

Eine "akute Vergiftung" mit dem Narkosemittel Propofol kostete den "King of Pop" das Leben, befanden die Gerichtsmediziner. Sie fanden zudem Beruhigungs- und Schlafmittel in dem tödlichen Medikamenten-Mix. Nur wenige Meilen von Jacksons Haus starb am Samstag Whitney Houston in der Badewanne ihrer Hotelsuite in Beverly Hills. Die Spurensuche läuft auf Hochtouren.

Auf Houstons Sterbeurkunde, die am Mittwoch von dem Internetportal "Tmz.com" veröffentlicht wurde, fehlt noch ein wichtiger Eintrag. Die Ursache für den Tod der 48-Jährigen werde noch untersucht, füllten die Ermittler behelfsmäßig aus. Ärzte, bei denen die Sängerin in Behandlung war, müssen den Behörden nun Rede und Antwort stehen. Apotheker müssen nachweisen, was sie Houston gegeben haben. In Zimmer der Soul-Diva fanden sich Flaschen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, darunter ein Beruhigungsmittel.

Bisher seien alle Befragten im Fall Houston "hilfreich" gewesen, sagte der Gerichtsmediziner Ed Winter dem US-Sender CNN. "Bis jetzt liegt nichts Kriminelles vor." Nach Jacksons Tod war dessen Leibarzt Conrad Murray schnell in Verdacht geraten. Im vergangenen November wurde der Herzspezialist dann wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren Haft verurteilt.

Alkohol, Drogenmissbrauch und Entzug waren die Kehrseite von Houstons glanzvoller Karriere. CNN berichtete am Mittwoch unter Berufung auf eine anonyme Quelle, dass die Sängerin in den Tagen vor ihrem Tod schon am Vormittag im Hotel Drinks bestellt hätte. Die Mischung von Alkohol und Medizin kann leicht tödlich sein, erklärten Suchtexperten dem CNN-Moderator Piers Morgan.

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8 Meinungen zu "Die Schattenseite des Ruhms"

  • icerl
    Sonntag, 11.03.2012, 08:37 Uhr
    ja genau, es war ihre sucht, aber wer bringt denn die promis und sportler und und und so weit, daß sie bei den drogen landen? immer mehr termine und noch mehr und wenn der mensch nicht kann, dann hat irgendwer einen geheimtipp, mit dem wird man wieder fit und schon startet die drogenkarriere... suuuper!! machtgieriges pack...der mensch ist denen doch scheiß egal, solange die kohle fließt. es gibt ja dann entzugskliniken und dann geht der ganze scheiß wieder weiter. nicht immer nur die drogen als problem sehen, sondern fragen, wie und warum kam jemand dazu!! die drogen sind die folgen, aber man sollte mal die ursachen erfragen!! das ist so typisch für 99%, daß sie immer den folgen die schuld geben und NIE nach den ursachen fragen und diese beheben!!! meine güte.....
  • Andrearosa
    Donnerstag, 16.02.2012, 17:57 Uhr
    Hey, so ne geile Stimme und schon tot!Kaputt gemacht! Aber das kann man nicht nur ihren Mangern zuschieben;klar, die haben bestimmt nicht versucht, datt zu verhindern, aber es war whitney`s Sucht!!!Schade um Ihre Stimme, aber vielleicht hat Sie jetzt das gefunden, wonach sie solange gesucht hat!...warum ist der Mensch nie zufrieden mit dem was er hat....nie...??.......ich auch nicht.................wieso?..............hmmmm
  • mazda6
    Donnerstag, 16.02.2012, 17:46 Uhr
    wer sich mit Gewalt umbringen will, den soll man nicht aufhalten. Jedes 10-jähr. Kind weiss, das, Drogen lebensgefährlich sind,. Mit solchen Subjekten habe ich kein Mitleid. Die Promis meinen immer sie müssen auf sich aufmerksam machen - aufmerksam machen ist vollkommen in Ordnung- aber nicht so. Sie hat den Tod billigend in Kauf genommen oder vielleicht sogar absichtlich gewählt. Wenn es ihr gefällt. Kein Mitleid mit so einem Abschaum.
  • TaTa1976
    Donnerstag, 16.02.2012, 17:46 Uhr
    Daran sieht man "Geld macht nicht glücklich!" Der ganze Druck der auf den Promis lastet immer alles zum Besten geben nie wirklich zur Ruhe kommen stelle ich mir schrecklich vor! Drogen sind eben keine Lösung!
  • highwayrocker
    Donnerstag, 16.02.2012, 17:43 Uhr
    Eigentlich ist jeder Mensch der halbwegs klar denken kann für sich und seine Gesundheit selbst verantwortlich. Das ist eigentlich nicht zu bestreiten. Ich kenne keine Branche in der so viele Drogen in den verschiedensten Arten und Mengen konsumiert werden wie in der Showbranche - auch wenn dieser Begriff weitreichende Berufsgruppen umfasst. Der ständige Erfolgsdruck und die Angst zu versagen treibt manche Menschen in die Drogensucht. Wie extrem das ausarten kann liegt wohl auch am eigenen Geldbeutel und der geistigen und mentalen Stärke dem zu widerstehen. Wieder haben wir mit Whitney Huston eine großartige Sängerin verloren. Dies sagt aber nicht aus wie sie als Mensch war.
  • saksatnau
    Donnerstag, 16.02.2012, 17:41 Uhr
    wie wäre es wenn man für stars einen drogentest einführen würde. dann würden uns einige überaschungen (wenn man hier von überraschung sprechen kann ....) erspart bleiben. scheint so als wären drogen für stars das selbe wie doping für die sportler. raten wir doch mal wer der nächste "star" mit drogenproblemen ist!!!!
  • lenaisabel
    Donnerstag, 16.02.2012, 17:39 Uhr
    Schade um die Talente.
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