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22.02.2012, 15:37 Uhr

Gigantischer Wasserstrudel vor Südafrika

(cfl/as) - Dem Terra-Satelliten ist am 26. Dezember eine spektakuläre Aufnahme geglückt: Der Erdtrabant der Nasa fotografierte vor der Küste Südafrikas einen gigantischen Wasserstrudel.

Englischsprachige Forscher nennen große Wirbel im Meer Eddys. Der Eddy im Dezember hatte den überdimensionalen Durchmesser von 150 Kilometern. Anders als die zerstörerische Kraft von Tornados oder Hurrikans haben die Wasserstrudel der Nasa zufolge einen positiven Effekt auf ihre Umwelt. Sie verteilen große Mengen Plankton im Meer und ermöglichen so neues Leben.

Im aktuellen Fall handelt es sich um einen Eddy mit Drehrichtung gegen den Uhrzeigersinn, der in der Agulhas-Strömung im Südteil des Indischen Ozeans entstanden ist. "Eddys sind das interne Wetter der Meere", sagt Ozeanologe Dennis McGillicuddy der Nasa. "Das sind riesige Wassermassen, die sich in Form eines Strudels bewegen und oft über Monate bestehen."

Die Agulhas-Strömung ist dafür bekannt, die größten Eddys der Welt hervorzubringen. Einige Arten dieser Megawirbel befördern Massen von Nährstoffen aus den Tiefen der Meere in höhere Wasserregionen. So kann in relativ öden Meereslandschaften neues Leben entstehen.

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28 Meinungen zu "Riesiger Unterwasser-Sturm"

  • Kritiker33
    Donnerstag, 23.02.2012, 17:43 Uhr
    Interresant! Nur der Artikel ist mir zu oberflächlich. Genauere "technische" Daten, Entstehung, Bewegung und Nährstofftransport aus der Tiefe an die Oberfläche fehlen. Wenn das Oberflächenwasser zur Mitte hin abgesaugt wird, so sieht es zumindest aus, wo sollen Nährstoffe in höhere Gebiete gelangen. Wie groß ist der gesamte Zirkulationsbereich?
  • AndiCH
    Donnerstag, 23.02.2012, 13:18 Uhr
    Bei Satellitenaufnamen kann man nicht von eigentlichen Belichtungszeiten messen. Die Kamera zeichnet Zeile um Zeile auf, wobei die Höhe einer Zeile links aoben im Beild an den Streifen klar erkennbar ist. Die nächste Zeile wird aufgenommen, wenn der Satellit eine entsprechendes Stück weiter geflogen ist. Da sich während dieser Zeit die Erde unter dem Satelliten dreht, entstehen schräg versetze Aufnahmestreifen, welche erst verschoben zusammengesetzt werden müssen. Um die Zeit zwischen erster und letzter Zeile zu bestimmen fehlen hier alle Angaben. (Umlaufzeit des Satelliten, grösse des Bildausschnittes in Breitengraden ...) Dass das oben links so deutlich zu erkennen ist, liegt wohl an der Geschwindigkeit des Jetstreams, der die Wolken versetzt hat. Der Wirbel ist als relativ dazu eine statische Sache. Die Geschwindigkeit des Wassers wird sehr tief sein, verglichen mit dem Jetstream oder der Geschwindigkeit des Satelliten. Warum man das so deutlich sieht? Auch mal darüber nachgedacht wie lange man die Spur einer Schiffsschraube im Meer sieht?
  • Bascaris
    Donnerstag, 23.02.2012, 11:01 Uhr
    Haha das mit der Belichtungszeit is echt gut, erinnert mich immer an die Leuts die meine '69 wär die nich aufm Mond gelandet nur weil auf den Photos die Sterne nich zu sehn sind und die Schatte nich schnurgrade nebeneinernader laufen... Vielleich mal selber eine Kamera in die Hand nehmen un probieren das anders hin zu bekommen, nicht gleich loslegen und behaupten kann alles nich sein :)
  • Hendrikje
    Donnerstag, 23.02.2012, 10:21 Uhr
    Nun ja, vom 26.12.2011 bis gestern ist noch eine überschaubare Zeit, den Artikel ins Netz einzustellen. Wie früher, als die Brieftauben flogen oder Segelschiffe die Post transportierten.
  • paps
    Donnerstag, 23.02.2012, 10:09 Uhr
    hat da einer nen Stöpsel gezogen? ;-)
  • Scottie85
    Donnerstag, 23.02.2012, 09:52 Uhr
    @kultbruder: "Wie lang war denn die Belichtungszeit? Wenn ich den Golfstrom einen Tag lang belichte, sieht der genau so aus." Denke ich eher nicht. Wenn du das Ding einen Tag belichtest, dann hast du nur noch weiß auf dem Foto. Wenn du die Schärfe der Wolken anschaust ist die Belichtungszeit recht kurz.
  • RoStFleck
    Donnerstag, 23.02.2012, 09:25 Uhr
    @dispatcher01: Eddy ist keine Abkürzung. Es ist schlicht das englische Wort für Strudel/Wirbel.
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