Mini-Krebse schützen ihre Zähne mit Stoßdämpfern
Der Kauladen der 1 bis 1,5 Millimeter kleinen Krebse enthält demnach das Protein Resilin, ein weiches und sehr elastisches Material. Es bilde weiche Lager für die harten Spitzen, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt "Scientific Reports". Vermutlich würden so mechanische Belastungen beim Zerkleinern stabiler Nahrungspartikel abgefedert.
Grob lasse sich das mit dem Prinzip eines Stoßdämpfers vergleichen, erläuterte Jan Michels vom Zoologischen Institut der Kieler Universität am Donnerstag. Auch beim Menschen sei es so, dass das Material unter dem sehr harten Zahnschmelz deutlich weicher sei. Die Wissenschaftler hatten das Zahnsystem von Ruderfußkrebsen der Art Centropages hamatus via hochauflösender Mikroskopie untersucht.
Ruderfußkrebse sind ein wichtiger Bestandteil tierischen Planktons und dienen vielen Fischarten als Nahrung.
1 Meinungen zu "Zahnschutz mit Stoßdämpfer"
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ndi
Freitag, 06.07.2012, 11:10 Uhr Das ist etwas das ich schon lange nicht verstehe warum dieses Prinzip nicht auch auf Zahn-Inlays angewendet wird anstatt der absolut harten somit leichter brechbaren Keramik.
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