Rides nachträgliches "Coming-out"
In ihrer Heimat San Diego starb die 61-Jährige überraschend für die Öffentlichkeit am Montag. Von ihrem Bauchspeicheldrüsenkrebs wusste offenbar nur ein eingeweihter Freundeskreis. Zeit ihres Lebens habe Sally Ride versucht, ihre Privatsphäre zu schützen, wie "Spiegel.de" berichtet.
Mit der Todesanzeige kam noch ein Detail aus dem Privatleben der Physikerin zum Vorschein. Auf ihrer Homepage war jetzt von ihrer Partnerin Tam O'Shaughnessy zu lesen, einer emeritierten Psychologieprofessorin. Mit O'Shaughnessy hatte die US-Astronautin 27 Jahre ihres Lebens verbracht.
Das nachträgliche "Coming-out" stieß auf große Zustimmung bei Rides Schwester, Bear Ride. Dem US-Portal "BuzzFeed.com" sagte sie: "Ich hoffe, dass macht es für Jugendliche, die homosexuell aufwachsen, leichter, weil sie wissen, dass eine ihrer Heldinnen genauso war."
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