Essen - Nicht nur auf langen Touren kann es im Sommer mit Schutzmontur und Helm ziemlich warm auf dem Motorrad werden. Wer aus Sicherheitsgründen lieber einen geschlossenen Integralhelm und keinen luftigeren Jethelm kaufen will, kann bei der Modellauswahl dennoch für mehr Kühlung sorgen.

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Die Helmfarbe spielt laut Institut für Zweiradsicherheit (ifz) dabei auch eine große Rolle. Das ifz verweist dabei auf ältere Versuche der Bundesanstalt für Straßenwesen. Dabei zeigten hell lackierte Helme (silbern und gelb) eine um vier bis fünf Grad niedrigere Innentemperatur als schwarz lackierten Modelle. Bei längeren Standphasen wie beispielsweise im Stau wurde eine Differenz von bis zu acht Grad gemessen. Also: hell grillt den Kopf weniger.

Zudem sollte beim Neukauf auf ein gut regelbares mechanisches Belüftungssystem geachtet werden. Es senkt wegen des je nach Tempo auf den Kopf gelenkten kühlenden Luftstrom auch die Innentemperatur des Helms. Der Haken: Von außen ist die Wirkung laut ifz nicht erkennbar. Mögliche Neuhelme sollten also auch bei einer Probefahrt mit Blick auf die Luftkühlung getestet werden.  © Deutsche Presse-Agentur

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