Mehrere US-Bundesstaaten arbeiten aktuell an einem Gesetz, das Verbrauchern das Recht auf eine Reparatur elektronischer Geräte garantieren soll. Apple will einem Bericht zufolge gegen diesen Gesetzentwurf vorgehen.

In Nebraska sollen Hersteller elektronischer Geräte wie iPhones schon bald dazu verpflichtet werden, Ersatzteile für ihre Produkte an Nutzer oder unabhängige Werkstätten verkaufen zu müssen. Zumindest, wenn es nach einem Gesetzentwurf geht, der in diesem und sieben weiteren US-Bundesstaaten aktuell diskutiert wird.

Apple will gegen Gesetzentwurf vorgehen

Doch eines der betroffenen Unternehmen scheint mit dieser Initiative nicht einverstanden zu sein: Apple. Der IT-Riese will einem Bericht von Motherboard zufolge am 9. März bei einer Anhörung gegen das geplante Gesetz aussagen. Eine Quelle, die dem Gesetzgeber nahe steht, habe diese Ankündigung bestätigt.

Gemäß dem Bericht haben Gegner des Gesetzentwurfs die größten Bedenken aufgrund möglicher Sicherheitsrisiken. Wenn ein Verbraucher oder etwaiger Dritter an iPhones oder ähnlichem hantiere, seien bei unsachgemäßer Reparatur Schäden an den Geräten nicht auszuschließen.

Schäden an reparierten Akkus befürchtet

Es könne demnach im schlimmsten Fall zu Beschädigungen an den Lithium-Ionen-Akkus kommen. Die Folge hieraus seinen Überhitzungen, die sogar für Explosionen sorgen könnten.

Doch das Recht auf Reparatur hat auch einige Fürsprecher. So unterstützt beispielsweise Repair.org, eine Organisation, in der sich unabhängige Reparaturwerkstätten zusammenschließen, das geplante Gesetz. Der Zusammenschluss wirft den Herstellern vor, eine Monopolstellung zu erstreben und so den freien Werkstätten zu schaden. (fte)

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