In der Sendung "The Biggest Loser" versuchen Menschen, in kurzer Zeit so viel Gewicht wie möglich zu verlieren. Dafür trainieren sie hart und essen nach bestimmten Rezepten. Klappt das auch im normalen Leben? Unsere Redakteurin hat das Kochbuch zu Sendung ausprobiert.

Das Buch

Das offizielle Buch zur Serie kann beim riva Verlag bestellt werden.

"The Biggest Loser - Die besten Rezepte zum Abnehmen" bietet neben zahlreichen Rezepten auch viele Tipps zur gesunden Ernährung und zu sportlicher Aktivität. Im ersten Kapitel geben die Autoren eine Anleitung zum Abnehmen, in der beschrieben und erklärt wird, was Abnehmwillige tun sollten.

Hier sind einige Beispiele:

  • dreimal täglich essen
  • ausreichend Eiweiß, weniger Kohlenhydrate
  • viele Ballaststoffe und gesunde Fette zu sich nehmen

Auch Sport steht auf dem Programm. Im zweiten Kapitel dreht sich alles um körperliche Aktivität. Neben einer Anleitung für ein Erwärmungs- und Dehnprogramm gibt es viele Übungsanleitungen für ein Workout zu Hause. Auch Tipps für Ausdauerübungen und Hinweise zu gelenkschonenden Bewegungen werden gegeben.

Im dritten Teil dreht sich alles um Rezepte. Hier finden sich Anleitungen für Frühstück, Mittag und Abendessen sowie für Snacks zwischendurch.

Die Pasta mit Tapenade war ein Highlight der Woche.

Was muss ich tun?

Wenn man die Psychospielchen aus der Sendung weglässt, ist Abnehmen mit "The Biggest Loser" eigentlich ganz einfach. Die Regeln sind simpel: Nicht mehr als 1.400 Kalorien am Tag zu sich nehmen, jeden zweiten Tag ein Kraftworkout, bestehend aus neun Übungen absolvieren und an den anderen Tag eine Einheit Ausdauersport machen.

Welche Ausdauerübungen das sind, bleibt einem selbst überlassen. Da sich "The Biggest Loser" jedoch an stark übergewichtige Menschen richtet, gibt es im Buch eine Anleitung zum Walken - eine besonders gelenkschonende Übung.

Wir verraten Ihnen, was eine rein pflanzliche Ernährung für Folgen hat.

Der Tag besteht aus drei Mahlzeiten mit der Möglichkeit, einen Snack zu sich zu nehmen. Es wird empfohlen, nicht weniger als drei Mal am Tag zu essen.

Wie ging es mir dabei?

Ich hab die Snacks weggelassen, da ich zur Fastenzeit größtenteils auf kleine Mahlzeiten zwischendurch verzichten möchte. Daher habe ich also pro Tag zwischen 1.000 und 1.100 Kalorien zu mir genommen. Für mich war das kein größeres Problem, da ich es gewohnt bin, sehr kalorienarm zu essen.

Ich kann mir aber vorstellen, dass diese Umstellung für Menschen, die pro Tag weit mehr als die empfohlenen 2.000 Kalorien essen, sehr hart sein kann.

Die Rezepte waren alle sehr lecker. Vor allem die Pasta mit Tapenade und das Bulgur Pilaw haben es mir angetan. Einziger Kritikpunkt: die Rezepte für das Frühstück. Zwar waren die alle sehr lecker, haben jedoch nicht lange gesättigt und waren vergleichsweise mickrig.

Vom Sättigungsfaktor her hat das Frühstück meist zu wünschen übrig gelassen - bis auf die Hüttenkäse-Pfannküchlein.

Aufgrund des kaum sättigenden Frühstücks hatte ich vormittags immer Probleme, meinen Appetit zu zügeln und war stets lange vor dem Mittagessen wieder hungrig. Wenn ich mich nach meinem eigenen Plan ernähre, ist das nie ein Problem.

Hat es funktioniert?

Auf jeden Fall. Das ist allerdings auch kein Wunder, da man bei einer Kalorienaufnahme von 1.000 Kalorien fast schon automatisch abnimmt. Um ein Kilo Fett abzunehmen, muss man circa 7.000 Kalorien einsparen. Spart man jeden Tag 1.000 Kalorien, nimmt man in der Woche etwa ein Kilo Fett ab.

Jahrelang versuchte Anna (22) ihre überflüssigen Pfunde loszuwerden. Doch erst bei "The Biggest Loser" schaffte sie es!