Eine Gewichtszunahme kann vielfältige Ursachen haben. Nun haben Wissenschaftler der Duke University in North Carolina in einer Studie aufgezeigt, dass sogar mangelndes Staubwischen ein Grund fürs Zunehmen sein kann.

Nicht der Hausstaub selbst ist gefährlich, sondern die darin enthaltenen Schadstoffe. Sie können eine Gewichtszunahme herbeiführen.

Wie die Autoren der Studie an der Duke University in North Carolina erläutern, beeinträchtigen diese Substanzen die Hormone des menschlichen Körpers und können die Gesundheit schädigen.

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Fettzellen entwickelten sich aus Hausstaubproben

Die Wissenschaftler machten sich Gedanken über potenziell schädliche Effekte der Substanzen und untersuchten daraufhin, ob der Hausstaubs eine Wirkung auf Fettzellen hat.

Zu diesem Zweck sammelten die Wissenschaftler Proben aus elf verschiedenen Häusern und analysierten diese im Labor. Sie wurden mit sogenannten Präadipozyten von Mäusen zusammengebracht. Das sind Zellen, die sich zu Fettzellen entwickeln können, bisher aber im Fettgewebe liegen, ohne Fett zu speichern.

Drei Mikrogramm reichten für eine Veränderung bereits aus

Bei insgesamt sieben der Proben entwickelten sich die Vorläuferzellen zu Fettzellen, bei neun Proben teilten sie sich und produzierten noch mehr Zellen.

Drei Mikrogramm Hausstaub reichte bereits aus, um eine Reaktion herbeizuführen. Nur eine Hausstaubprobe hatte keinen Effekt auf die Zellen.

Die US-Umweltbehörde schätzt, dass Kinder täglich 50 Milligramm Hausstaub aufnehmen. Deswegen ist es besonders wichtig, Studien zu diesen Substanzen noch weiter fortzuführen.

Die Ergebnisse der Studie veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Environmental Science and Technology".

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(ff)