Heuschnupfen: Diese Tipps erleichtern Ihnen die pollenintensive Zeit

Kommentare13

Heuschnupfen nervt nicht nur, er kann auch für den Körper sehr anstrengend sein. Damit Sie die pollenintensive Zeit ein bisschen besser überstehen, hier ein paar ganz einfache Tipps, wie Sie die Allergie-Auslöser von sich fernhalten.

Heuschnupfen ist Stress für Körper und Seele. Zwar können Medikamente helfen und auch eine Hyposensibilisierung kann das Leiden mindern. Daneben gibt es jedoch auch ein paar ganz einfache praktische Tipps, die Ihren Alltag während der Pollensaison erleichtern und Sie nachts ruhig schlafen lassen.
Planen Sie Ihren Urlaub nach den Pollen. Ja, es ist schon gemein, dass man sich davon seine Urlaubszeit diktieren lassen soll, doch wenn Sie einfach das Weite suchen, während daheim die Pollen am stärksten fliegen, verbinden Sie das Nützliche mit dem Angenehmen. Vor allem ein Urlaub am Meer oder im Hochgebirge sorgt bei Heuschnupfengeplagten für Entspannung.
Um zumindest in den eigenen vier Wänden vor Niesattacken geschützt zu sein, sollten Sie Pollenschutzgitter an Ihren Fenstern montieren. Die gibt es im Baumarkt oder auch in der Drogerie und lassen sich leicht auf die richtige Fenstergröße zuschneiden. Auch im Auto können Sie sich einen Pollenfilter installieren lassen - falls der nicht schon serienmäßig eingebaut ist.
Doch auch der beste Pollenschutz am Fenster bringt nichts, wenn Sie die kleinen Partikel auf andere Weise in Ihre Wohnung bringen. Besonders beim Schlafzimmer sollten Sie einige Regeln beachten, damit Sie eine ruhige Nacht ohne laufende Nase oder brennende Augen verbringen können ...
Entkleiden Sie sich nicht im Schlafzimmer, sondern zum Beispiel im Bad oder auf dem Flur und bewahren Sie getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer auf. Im Laufe des Tages bleiben Pollen daran haften - und können Sie viele Stunden später den erholsamen Schlaf kosten.
Auch in den Haaren können Pollen zurückbleiben. Waschen Sie sich also die Haare, bevor Sie zu Bett gehen, damit Sie die Pollenbelastung im Schlafzimmer so gering wie möglich halten. Zusätzlich hilft eine Nasendusche, um auch dort Pollen-Rückstände zu beseitigen.
Auch wenn es schwerfällt: Lassen Sie Ihr Haustier nicht ins Schlafzimmer. Wenn sich Hund und Katze tagsüber im Freien aufhalten, werden Sie automatisch Pollen, die an ihrem Fell haften, mit in die Wohnung bringen.
Einen Vorteil hat Heuschnupfen: Sie können sich vor der Gartenarbeit drücken! Denn die überlassen Sie lieber anderen Familienmitgliedern, die nicht Allergie-geplagt sind. Rasenmähen sollten Sie tunlichst vermeiden!
Halten Sie sich in der pollenintensiven Zeit möglichst wenig im Freien auf. Ja, es ist schwer, gerade wenn endlich wieder die wärmeren Temperaturen locken. Doch Ihrer Nase und Ihren Augen zuliebe sollten Sie zu dieser Zeit das Fahrrad stehen lassen und mit dem Bus oder Auto fahren. Aber immer darauf achten, das Fenster geschlossen zu halten.
Wenn Sie draußen unterwegs sind, tragen Sie am besten eine Brille oder Sonnenbrille - das hält die Pollen zumindest ein bisschen von den Augen fern.
Lüften Sie Ihre Wohnung nur zu bestimmten Zeiten, damit die Pollen nicht ins Haus kommen. In der Stadt ist die Pollenkonzentration abends sehr hoch - also lieber morgens lüften. Leben Sie auf dem Land, dann ist es genau umgekehrt: Die Konzentration ist morgens sehr hoch, daher sollten Sie das Lüften auf den Abend verschieben.
Auch wenn Sie alle Tipps befolgen: Es gelangen trotzdem immer wieder Pollen in die Wohnung. Daher empfiehlt es sich, in der Pollenzeit besonders oft zu staubsaugen und zu wischen. Und wechseln Sie den Staubsaugerbeutel regelmäßig. Hier gilt übrigens das Gleiche wie für die Gartenarbeit: Überlassen Sie das Saugen und Wischen einem Familienmitglied, das nicht unter einer Pollenallergie leidet.