• Joggen zählt zu den Sportarten, die auch während der Pandemie nahezu ohne Einschränkungen möglich sind.
  • Entsprechend viele Menschen fangen damit an.
  • Zu Beginn sollte man allerdings ein paar Dinge beachten, um seinen Körper nicht direkt zu überfordern.

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Zu schnell und zu lange unterwegs: Viele Laufeinsteiger überfordern ihren Körper auf den ersten Joggingrunden. Doch es dauert, bis der Organismus sich anpasst.

"Gerade, wer vorher keinen Sport gemacht hat, sollte behutsam starten", rät Urs Weber von der Fachzeitschrift "Runners World". Konkret empfiehlt er, nicht so lange zu rennen, bis man nicht mehr kann, sondern vorher aufzuhören.

Lieber gut überlegt statt mit Vollgas

Eine Laufpartnerin oder ein Laufpartner, mit dem man gemeinsam unterwegs ist, kann zur Selbstkontrolle dienen: "Wer sich beim Laufen unterhalten kann, unterliegt nicht der Gefahr, zu schnell zu sein", erklärt Weber. Außerdem wird einem nicht so schnell langweilig.

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Nach dem Aufstehen gleich Sport treiben? Das braucht Überwindung. Ein paar leichte Übungen helfen aber schon, den Kreislauf in Schwung zu bringen und fit zu bleiben.

Ein weiterer häufiger Fehler ist, die Trainingsintensität zu rasch zu steigern. Gerade bei Jüngeren passe sich das Herz-Kreislaufsystem schnell den Belastungen an, sagt Weber. "Sie spüren nach kurzer Zeit schon, dass sie länger und schneller laufen können." Dennoch sollten sie etwas auf die Bremse treten: Denn die Muskeln und Sehnen brauchen länger für die Anpassung als Herz und Lunge. Es drohen Überlastungen und Beschwerden.

Aus dem Grund rät der Experte, sich eingehend mit der Thematik auseinanderzusetzen und gegebenenfalls von Profis einen Trainingsplan erstellen zu lassen, damit man seinem Körper nicht zu viel zumutet. Vor allem, wenn man ambitionierter unterwegs ist. (dpa/nis)