Es ist wohl das teuerste Medikament der Welt: Die Kosten für das zugelassene Mittel sollen 1,8 Millionen Euro betragen. Babys in Österreich sollen es nun gratis bekommen.

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Für Babys und Kleinkinder finanziert künftig der Staat ein Medikament gegen die Spinale Muskelatrophie. Das im Mai neu zugelassene Mittel Zolgensma gilt als teuerstes der Welt, laut "Kronen Zeitung" betragen die Kosten dafür 1,8 Millionen Euro.

Medikament unterbindet Ausbruch der seltenen Krankheit

Die Gentherapie wird einmalig verabreicht und unterbindet den Ausbruch der seltenen Krankheit. Im Gesundheitsministerium geht man laut "Krone" davon aus, dass rund zehn Kinder pro Jahr landesweit davon betroffen sind.

Spinale Muskelatrophie führt zur Lähmung der Muskulatur. Betroffene sitzen im Rollstuhl, während die Krankheit auf die Lunge übergreifen und zum Erstickungstod führen kann.  © APA

WHO-Studie: Remdesivir hilft nicht bei COVID-19-Infektionen

Das Ebola-Medikament Remdesivir hat offenbar keinen substantiellen Einfluss auf die Heilung von COVID-19-Patienten. Das hat eine Studie der Weltgesundheitsorganisation ergeben. Auch andere Medikamente, in die große Hoffnungen gesetzt worden waren, seien wirkungslos.