• Um sich im Herbst und Winter vor Krankheitserregern zu schützen, ist Händewaschen essenziell.
  • Es kommt dabei aber nicht auf die Wärme des Wassers an.
  • Das gilt auch fürs Putzen: So sparen Sie Energie.

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Um Wasser zu erwärmen, braucht es Energie. Warmwasser und die Energiekosten dafür lassen sich an vielen Stellen sparen. Auch beim Putzen. Denn oft ist es nicht nötig, mit heißem Wasser zu wischen und zu putzen. Darauf weist das "Forum Waschen" hin.

Die im Haushalt üblichen Verschmutzungen lassen sich meist mit kaltem Wasser und gegebenenfalls etwas Reinigungsmittel entfernen. Es gibt aber eine Ausnahme: Starke Fettflecken brauchen doch wärmeres Wasser. Die Experten des "Forums Waschen" raten dann zu rund 45 Grad warmem Wischwasser. Das löse fettigen und öligen Schmutz deutlich besser von Oberflächen. Außerdem geht der Schmutz so auch leichter vom Lappen ab und verteilt sich besser in der Reinigungsmittellauge.

Flüssigseife und feste Seife

Fest oder flüssig? Eine Seife ist besser für die Haut, eine für die Umwelt

Im Drogeriemarkt stellt sich die Frage: Lieber Flüssigseife oder feste Seife kaufen? Die eine Seife ist besser für die Hand, die andere für die Umwelt. (Vorschaubilder: Getty Images/iStockphoto/simarik & michaelmjc)

Enegiesparen beim Händewaschen

Auch beim Händewaschen tut es kaltes Wasser. Laut dem Portal "Infektionsschutz.de" hat die Wassertemperatur keinen Einfluss auf die Verringerung der Mikroorganismen auf die Haut. Um die Keimbelastung der Hände zu senken, sind beim Händewaschen andere Faktoren entscheidend. Zum Beispiel die Dauer: Mindestens 20 Sekunden sollten es sein, bei stark verschmutzten Händen länger.

Auch Seife zahlt auf den Erfolg des Händewaschens ein: Die Waschsubstanzen darin lösen Keime von der Haut. Und wer Seife verwendet, tendiert dazu, sich die Hände gründlicher einzureiben und abzuwaschen. Dadurch werden Keime mechanisch entfernt - auch unter kaltem Wasser. (jon/af/dpa)