Eltern, die Mindestsicherung beziehen, sollen kommendes Jahr neuerlich 100 Euro pro Kind erhalten. Die FPÖ übt scharfe Kritik und fordert einen 1.000 Euro Gutschein für alle Österreicher.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

Eltern, die Mindestsicherung beziehen, sollen kommendes Jahr neuerlich 100 Euro pro Kind erhalten. Das geht aus dem Budgetbegleitgesetz bzw. dem darin enthaltenen "Covid-19-Gesetz-Armut" hervor.

Eine entsprechende Zahlung hatte es auch heuer gegeben. Die FPÖ spricht von "Almosen nach Gutsherrenart" und fordert einen 1.000 Euro Gutschein für alle Österreicher.

Laut Budgetbegleitgesetz erhält Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) kommendes Jahr 20 Mio. Euro für die "Bekämpfung pandemiebedingter Armutsfolgen". Aus diesem Topf soll der Minister den 100 Euro-Kinderzuschuss für Sozialhilfebezieher finanzieren, wofür ca. 13 Mio. Euro veranschlagt werden.

Der Rest soll in einen Energiezuschuss zur Sozialhilfe fließen (maximal 100 Euro pro Haushalt). Die Länder sollen das Geld nicht mit der regulären Sozialhilfe gegenrechnen, auch gepfändet werden darf es nicht.

Scharfe Kritik an dem Plan kommt von der FPÖ, die 20 Mio. Euro für zu wenig hält. Klubchef Herbet Kickl forderte am Freitag einmal mehr einen 1.000 Euro Gutschein für alle Österreicher: "Das hilft auch unseren heimischen Unternehmen, weil dieses Geld eins zu eins in den Binnenkonsum fließt."

Lesen Sie auch: Alle aktuellen Informationen rund um die Corona-Pandemie in unserem Live-Blog.  © APA

Handy desinfizieren: Wie Sie Viren und Bakterien auf Ihrem Smartphone den Kampf ansagen

Das Desinfizieren von Händen und Gegenständen ist in diesen Tagen wichtiger denn je. Ein Gegenstand bleibt dabei jedoch meist außer Acht: das Smartphone. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Handy schonend reinigen können - denn das ist ziemlich empfindlich.