• In Österreich ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag leicht zurückgegangen.
  • Dennoch ist es wieder deutlich mehr als im Sieben-Tages-Schnitt.
  • Auch auf den Intensivstationen gab es einen Anstieg.

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In Österreich sind in den vergangenen 24 Stunden 1.438 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Das sind etwas weniger Fälle als am Vortag (1.574), aber wieder deutlich mehr als im Sieben-Tages-Schnitt (1.257).

Auch auf den Intensivstationen gab es einen Anstieg. Am Donnerstag mussten dort 95 Patienten behandelt werden, neun mehr als am Vortag. Das geht aus den Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium hervor. Insgesamt liegen derzeit 415 an COVID-19 Erkrankte in Spitälern.

Innerhalb von zwei Wochen hat sich somit die Zahl der Erkrankten in den heimischen Spitälern verdoppelt. Am 12. August waren es insgesamt noch 203 Krankenhauspatienten gewesen, 51 von ihnen benötigten eine intensivmedizinische Versorgung.

Mehr Intensivpatienten als derzeit gab es zuletzt Mitte Juni, da waren es 97. Im Zusammenhang mit dem Virus gab es in den letzten 24 Stunden außerdem zwei weitere Todesfälle.

Seit vergangenen Donnerstag starben somit zwölf Menschen an den Folgen einer Infektion. Insgesamt hat die COVID-19-Pandemie seit Ausbruch 10.772 Tote in Österreich gefordert.

Sieben-Tages-Inzidenz auf 98,5 gestiegen

Mit Donnerstag gab es in Österreich 13.832 aktive Fälle, um 3.333 Fälle mehr als vor exakt einer Woche. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist landesweit binnen sieben Tagen von 77,6 auf 98,5 Fälle je 100.000 Einwohner gestiegen.

Die meisten Neuinfektionen seit Donnerstag wurden mit 408 in Wien gemeldet. In Oberösterreich kamen 336, in Niederösterreich 207 Fälle dazu. Die Steiermark meldete 165, Salzburg 104, Tirol 90, Vorarlberg 50, das Burgenland 43 und Kärnten 35 Neuinfektionen.

Impfkampagne geht weiterhin schleppend voran

Obwohl Experten bereits vom Beginn einer vierten Welle ausgehen, kommt die Impfkampagne in Österreich weiterhin nur langsam voran. 13.581 Impfungen sind am Mittwoch durchgeführt worden.

Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.464.437 Menschen bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 61,2 Prozent der Bevölkerung. Exakt 5.152.919 und somit 57,7 Prozent der Österreicher sind unterdessen voll immunisiert.

Eine Vollimmunisierung, die laut Experten vor einem schweren Verlauf der Krankheit schützt, haben im Burgenland 65,8 Prozent der Bevölkerung erhalten, gefolgt von Niederösterreich (60,8 Prozent), der Steiermark (58,4 Prozent), Vorarlberg (57,4 Prozent), Tirol (56,4 Prozent), Wien (55,7 Prozent), Salzburg (54,3) und Kärnten (54,1 Prozent). Schlusslicht ist weiterhin Oberösterreich mit 53,2 Prozent an Vollimmunisierten.

Seit Pandemie-Beginn hat es in Österreich bereits 681.617 positive SARS-CoV-2-Tests gegeben. Als genesen gelten 657.013 Menschen. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 508.293 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet.

Davon waren 70.839 aussagekräftige PCR-Tests, die Positivrate betrug 2,03 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert liegt über dem Schnitt der vergangenen Woche von 1,9 Prozent. In Österreich sind bereits knapp 94 Millionen SARS-CoV-2-Tests durchgeführt worden. (dpa/ari)  © APA

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