• Auch am vierten Tag des bundesweiten Lockdowns spitzt sich die Coronavirus-Situation in Österreich weiter zu.
  • Mehr als 600 schwerkranke COVID-Patienten benötigten am Donnerstag intensivmedizinische Versorgung.

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Die Coronavirus-Situation entwickelt sich dramatisch: Exakt 619 Infizierte lagen auf Intensivstationen, um 41 mehr als am Mittwoch. Zeitgleich wurden 53 Todesfälle gemeldet. Laut Innen- und Gesundheitsministerium kamen binnen 24 Stunden 13.592 Neuinfektionen hinzu.

Das liegt knapp unter dem Schnitt der abgelaufenen Woche, hier kamen täglich 13.918 neue Fälle hinzu. Am Donnerstag gab es österreichweit bereits 152.483 bestätigte aktiv Infizierte. In Krankenhäusern liegen insgesamt 3.246 COVID-19-Patienten, um 34 mehr als am Vortag. Mehr als 600 Intensiv-Patienten hat es in Österreich zuletzt vor mehr als sieben Monaten gegeben. Am 12. April benötigten 611 Schwerkranke eine intensivmedizinische Versorgung.

Nunmehr haben 5,92 Millionen Menschen - das sind 66,2 Prozent der Bevölkerung - einen gültigen Impfschutz. Am Mittwoch wurden 117.086 Impfungen durchgeführt, 78,45 Prozent waren Drittstiche, lediglich 10,22 Prozent Erst-Immunisierungen.  © dpa