Erstmals sind in Österreich innerhalb eines Tages mehr als 100 Corona-Tote gemeldet worden. Auch die Zahl der Neuinfektionen blieb hoch.

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In Österreich hat es am Mittwoch einen traurigen Rekord gegeben. Erstmals seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sind mehr als 100 Menschen binnen 24 an den Folgen einer COVID-19-Infektion gestorben.

Seit Dienstagvormittag wurden 109 weitere Tote gemeldet. Insgesamt stieg die Zahl der Todesopfer damit auf mehr als 2.054. Binnen einer Woche waren 490 hinzugekommen - im Schnitt jeden Tag 70 COVID-19-Tote. Am Mittwoch wurden 7.091 Neuinfektionen gemeldet.

Bei 33.128 neu eingemeldeten Tests betrug die Positivrate somit 21 Prozent. Im Schnitt kamen in der vergangenen Woche jeden Tag 7.044 Neuinfektionen hinzu. In Summe wurden in der vergangenen Woche knapp 50.000 neue Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner betrug am Mittwoch 554.

Die Zahl der Patienten in Spitälern steigt weiter, geht aus den Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium hervor. 682 COVID-19-Erkankte benötigten am Mittwoch intensivmedizinische Versorgung - 24 mehr als am Dienstag.

Die Intensivstationen füllen sich weiter

Binnen einer Woche kamen 146 zusätzliche Patienten auf die Intensivstationen, das entspricht einem Zuwachs von 27 Prozent. Insgesamt mussten am Mittwoch bereits 4.592 Menschen im Krankenhaus behandelt werden - 67 mehr als am Vortag und 835 mehr als vergangenen Mittwoch.

Als bestätigt aktiv infiziert galten am Mittwoch österreichweit 76.896 Menschen. Seit Beginn der Pandemie wurden 221.688 Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet - das sind bereits 2,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. 142.738 Einwohner gelten als genesen.

Die meisten Neuinfektionen gab es am Mittwoch mit 1.700 in Oberösterreich, aus Wien wurden 1.215 gemeldet und aus Niederösterreich 1.003. In der Steiermark kamen in den vergangenen 24 Stunden 998 neue Fälle hinzu, in Tirol 711 und in Salzburg 637. Kärnten speiste 438 Neuinfektionen in das EMS ein, Vorarlberg 218 und das Burgenland 171.  © APA

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