• In Österreich sind von Mittwoch auf Donnerstag 452 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzugekommen.
  • Das sind so viele positive Tests innerhalb von 24 Stunden wie seit 29. Mai nicht, damals waren es 498 Fälle.
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz lag österreichweit bei 28,3.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

Mit 452 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind innerhalb von 24 Stunden so viele positive Tests hinzugekommen wie seit 29. Mai nicht mehr - damals waren es 498 Fälle. Eine weitere Infizierte Person starb, damit hat die Pandemie landesweit bisher 10.730 Menschenleben gefordert. 102 COVID-Patienten befanden sich im Spital, darunter wurden 26 auf Intensivstationen betreut - in beiden Fällen fünf weniger als am Vortag.

Im Burgenland kamen zwei Infizierte hinzu, in Kärnten 21 und in Niederösterreich 56. Oberösterreich meldete 47 weitere Ansteckungen, Salzburg 95 und die Steiermark 60. In Tirol waren es 32 Neuinfektionen, in Vorarlberg 16 und in Wien 123.

Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 28,3

Was die Sieben-Tages-Inzidenz - die Anzahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner - anlangt, lag diese am Donnerstagnachmittag österreichweit bei 28,3. Die epidemiologische Lage gestaltet sich in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Deutlich über dem Schnitt liegt Salzburg mit einer aktuellen Inzidenz von 72,8, die Bundeshauptstadt Wien hält aktuell bei 38,6, Vorarlberg bei 32,6. Die geringste Sieben-Tages-Inzidenz weist das Burgenland mit 10,1 auf, unter 20 liegen auch noch Niederösterreich (14,3) und Kärnten (19,4).

In einigen Bezirken ist bei der Sieben-Tages-Inzidenz eine durchaus besorgniserregende Entwicklung festzustellen. Das gilt vor allem für den Pinzgau. Im flächenmäßig größten Salzburger Bezirk ist diese von 165,6 am Dienstag binnen 48 Stunden auf nunmehr 195,1 gestiegen. Der Pongau hält auch bereits wieder bei einer Inzidenz von 127,8 - am Dienstag lag diese noch bei 77,4 und somit deutlich unter 100. Österreichweit die zweithöchste Inzidenz weist Osttirol auf - der Bezirk Lienz kletterte binnen 48 Stunden von 112,7 auf nunmehr 139,8. Eine Inzidenz über 50 haben auch wieder die Bezirke Hermagor in Kärnten (88,6) und Graz-Umgebung in der Steiermark (57,6) erreicht.

Seit Ausbruch des Coronavirus gab es in Österreich 655.197 positive Testergebnisse. 640.202 Personen haben eine Infektion wieder überstanden.

Österreichweit wurden am Mittwoch 64.217 Impfungen verabreicht

Damit sind 4.265 Betroffene noch als aktive Fälle registriert, vor einer Woche waren es noch weniger als 2.700. Die Zahl der Spitals- und Intensivpatienten ist innerhalb der vergangenen sieben Tage von 109 bzw. 33 leicht zurückgegangen. Todesfälle kamen in diesem Zeitraum insgesamt drei hinzu.

64.217 Impfungen wurden am Mittwoch österreichweit verabreicht. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.183.408 Menschen hierzulande zumindest eine Teilimpfung erhalten, das sind 58 Prozent der Bevölkerung. 4.180.026 und somit 46,8 Prozent der Einwohner Österreichs sind vollimmunisiert.

Unterdessen erreichte Niederösterreich mit knapp 850.000 Personen einen Vollimmunisierungsgrad von 50,3 Prozent in seiner Bevölkerung. Damit gesellt sich das Bundesland zum Burgenland (52,9 Prozent) und zur Vorarlberg (51,5) als drittes Land mit einem vollständigen Schutz von mehr als der Hälfte der Einwohner hinzu.

Bei den zumindest erstgeimpften Personen ist die Durchimpfungsrate ebenfalls im Burgenland mit 64,9 Prozent am höchsten. In Niederösterreich sind 61,1 Prozent der Bevölkerung geimpft, in der Steiermark 57,9 Prozent. Nach Tirol (57,8), Vorarlberg (57), Wien (55,9), Kärnten (55,1) und Salzburg (54,4) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 54,3 Prozent mit zumindest einem Stich.  © APA

Neue Studie: Nur vollständige Impfungen wirken gut gegen Delta-Variante

Starke Veränderungen durch Mutationen, sodass Antikörper sie nicht mehr erkennen: Sogenannte Immunflucht-Varianten sind in der Corona-Pandemie ein Schreckgespenst. Nun gibt es neue Daten zu Delta. Eine Studie liefert weitere Hinweise darauf, dass erst die zweifache Impfung wirksam vor der Mutante schützt.