Die Coronakrise zieht weiter seine Bahnen und lässt auch Österreich nicht verschont. Laut aktuellen Berichten ist die Anzahl der Partienten auf Intensivstationen um 60 Prozent gestiegen im Vergleich zur Vorwoche. Dem Gesundheitssystem steht eine weitere Bewährungsprobe bevor.

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Österreichs Gesundheitssystem könnte Mitte November an seine Kapazitätsgrenzen gelangen. Laut der aktuellen Prognose des COVID-Prognose-Konsortiums steigt die Zahl der COVID-19-Patienten auf Intensivstationen kommenden Mittwoch auf 600, am 18. November werden es bereits 757 sein. Im Schnitt müssen an SARS-CoV-2-erkrankte Personen 12,6 Tage intensivmedizinisch behandelt werden. Knapp sieben Prozent aller Infizierten kommen ins Krankenhaus.

Drastischer Anstieg der Personen auf Intensivstationen

1,1 Prozent der Infizierten - also einer von 100 - benötigt Intensivpflege. Die meisten Patienten - 70 Prozent - werden eine Woche nach Erkrankungsbeginn auf Intensivstationen aufgenommen. Dort bleiben sie im Schnitt 12,6 Tage. Und 66 Prozent der entlassenen Intensiv-Patienten bleiben noch vier Tage auf einer Normalstation, erläuterte Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH, bei der Vorstellung der aktuellen Prognose im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag.

5,7 Prozent der Infizierten müssen im Spital auf Normalstationen behandelt werden - 90 Prozent werden eine Woche nach Erkrankungsbeginn hospitalisiert. Die durchschnittliche Belegdauer beträgt 10,4 Tage.

Am Freitag waren fast 3.000 Personen, exakt 2.925 hospitalisiert, davon 421 auf Intensivstationen. Im Vergleich zur Vorwoche bedeutet das einen Anstieg von 60 Prozent auf den Intensivstationen. (apa/mk)  © APA

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