In den vergangen 24 Stunden sind in Österreich 7.514 SARS-CoV-2-Neuinfektionen gemeldet worden - das ist der bisher zweithöchste Wert. Allerdings finden sich darin auch Nachmeldungen im Epidemiologischen Melderegister (EMS), mit dem es in den vergangenen Tagen Probleme gegeben hat.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

In den vergangenen sieben Tagen ist die Zahl der Infektionen um 531 pro 100.000 Einwohner gestiegen. Deutlich zugenommen hat am Mittwoch die Zahl der Toten und der Covid-19-Patienten, die im Spital behandelt werden müssen. Bis Mittwoch 9.30 Uhr sind österreichweit 1.564 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben - im Vergleich zum Dienstag waren es 65 Tote mehr. Im Schnitt kamen in der vergangenen Woche jeden Tag 48 Tote hinzu.

Über 170.000 Menschen bisher positiv getestet

Am Mittwoch mussten bereits 3.719 Covid-19-Infizierte im Krankenhaus behandelt werden. Davon lagen 3.185 auf Normalstationen - 129 mehr als am Dienstag - und 536 auf Intensivstationen - 41 mehr als am Vortag. Seit Beginn der Pandemie wurden insgesamt 172.380 Menschen in Österreich positiv getestet. Das entspricht mittlerweile 1,93 Prozent der Bevölkerung. 67.057 Menschen galten am Mittwoch als aktiv infiziert.

31.571 Testergebnisse wurden in den vergangenen 24 Stunden eingemeldet. Im Schnitt wurden in den vergangenen sieben Tagen täglich 28.909 Tests in das EMS eingetragen. Davon fielen rund 23 Prozent positiv aus.

Der bisher höchste Wert an täglichen Neuinfektionen war mit 8.241 am Samstag vermeldet worden. In den vergangenen 24 Stunden wurden mit 1.427 die meisten neuen Fälle in Wien registriert, 1.396 waren es in Oberösterreich, 1.076 in Niederösterreich und 869 waren es in der Steiermark. Kärnten meldete 886 Neuinfektionen (inklusive Nachmeldungen), Salzburg 291 und Vorarlberg 272. Aus dem Burgenland wurden 194 neue Fälle in den vergangenen 24 Stunden eingemeldet.  © APA

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro droht Biden im Konflikt um Klimapolitik

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro hat Joe Biden bislang nicht zu seiner Wahl gratuliert. Stattdessen hat er dem designierten US-Präsidenten im Konflikt beim Thema Klimaschutz mit "Pulver" gedroht.