Während es im Sommer für die Wirtschaft wieder kräftig bergauf ging, sorgen die aktuellen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie für eher mäßige Wirtschaftsprognosen.

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Die Wirtschaft im Euroraum hat die Coronakrise im Sommer etwas abgeschüttelt. Allerdings sorgen die aktuellen Einschränkungen wieder für trübe Aussichten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Währungsraum stieg zwischen Juli und September in Rekordtempo um 12,6 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte und damit eine frühere Schätzung von 12,7 Prozent leicht revidierte.

Nach dem beispiellosen Einbruch von 11,8 Prozent während des Lockdowns im Frühjahrsquartal erholte sich die Konjunktur deutlich. In Österreich ging es mit 11,1 Prozent bergauf, in Deutschland mit 8,2 Prozent, in Frankreich mit 18,2 Prozent, in Italien mit 16,1 Prozent, in Spanien legte die Wirtschaft um 16,7 Prozent zu.

Die seit Oktober steigenden Infektionszahlen in vielen Ländern führten allerdings wieder zu teilweise massiven Einschränkungen - etwa in Deutschland zum Teil-Lockdown im November. Dies schürt die Unsicherheit bei Wirtschaft und Verbrauchern und sorgt für weitere Konjunkturrisiken.  © APA

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