• Auf Frankfurts Autobahnen und Hauptstraßen kam es am Montag zu Staus wegen demonstrierer Menschen. Während die einen saßen, hätten sich andere festgeklebt.
  • Einer Mitteilung zufolge demonstrierten die Menschen gegen Investitionen in fossile Energieprojekte.

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Aktivisten haben am Montag mit Blockaden auf Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen in Frankfurt für Staus und Behinderungen gesorgt. An mehreren Stellen im Stadtgebiet hatten sich Demonstrierende auf die Fahrbahn gesetzt oder sich dort festgeklebt, wie die Polizei mitteilte. Dadurch sei insbesondere der Berufsverkehr ausgebremst worden, aber auch Buslinien seien betroffen gewesen. Der Polizei zufolge kamen zwölf Personen in Gewahrsam. Die Aktivisten wendeten sich mit den Blockaden einer Mitteilung zufolge gegen Investitionen in fossile Energieprojekte - "Stoppt den fossilen Wahnsinn" war auf Plakaten zu lesen.

Betroffen von den Aktionen und den zwischenzeitlichen Sperrungen war nach Angaben der Polizei unter anderem stadteinwärts ein Parallelstreifen zur A648 am Katharinenkreisel. Dort sowie im weiteren Verlauf der Einfallstraße auf der Theodor-Heuss-Allee hätten mehrere Personen die Fahrbahn blockiert, berichtete ein Polizeisprecher. Auch auf der A66 im Bereich Miquelallee sowie auf der Ausfahrt Miquelallee gen Innenstadt ließen sich demnach Aktivisten nieder.

Am Boden klebende Demonstrierende mussten vom Boden gelöst werden

Wer nicht freiwillig ging, sei von Beamten weggetragen worden, hieß es weiter. Auch Ärzte waren der Polizei zufolge vor Ort, um die Demonstrierenden, die sich auf den Asphalt geklebt hatten, von der Fahrbahn zu lösen. Bei einigen ausgebremsten Autofahrern sorgten die Blockaden für Unmut, sie warteten erkennbar ärgerlich auf die Weiterfahrt. (dpa/tar)