Eine ältere Dame hat einer Bank im Burgenland 50.000 Dollar geschenkt. Ihr Neffe fordert das Geld jetzt zurück - und hat einen Anwalt eingeschaltet.

Ein großzügiges Geschenk hat eine Frau einer Bank im Burgenland gemacht. Einem "Falter"-Bericht zufolge hatte die 91-Jährige dem Geldinstitut im März 2012 50.000 Dollar (rund 38.000 Euro) zukommen lassen. Die Frau hatte offenbar gelesen, dass es der Bank schlecht gehe und wollte helfen.

Nach dem Tod der Frau im vergangenen Jahr erfuhr ihr Neffe, der zum Schluss ihr Sachwalter war, aus ihren Unterlagen von der Spende. Er fordert das Geld nun zurück und begründet das damit, dass seine Tante dement gewesen sei.

Laut "Falter"-Bericht beharrt die Bank jedoch darauf, dass die Annahme der 50.000 Dollar rechtens gewesen sei. Das Geldinstitut teilte dem Neffen in einem Schreiben mit, dass die Schenkung dem festen Willen der Geschenkgeberin entsprochen habe.

Der Mann sieht das anders und schaltete einen Anwalt ein. Die Gerichte müssen nun über den Fall entscheiden. (rs)