Während Hausdurchsuchungen bei Egisto Ott wurden zwei SINA-Laptops sichergestellt, die ursprünglich von einem ehemaligen Mitarbeiter des freiheitlichen Generalsekretariats gekauft wurden, so das "profil". Ott gab an, dass die Laptops von einem "Investigativjournalisten" beschafft worden seien, vermutlich einem ehemaligen FPÖ-Pressesprecher und Blog-Betreiber.

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In der Spionageaffäre rund um den ehemaligen BVT-Mitarbeiter Egisto Ott haben die Ermittler bei Hausdurchsuchungen Ende März bei ihm zwei SINA-Laptops sichergestellt. Wie das "profil" am Freitag berichtete, wurden diese Laptops ursprünglich von dem Unternehmen eines ehemaligen Mitarbeiters des freiheitlichen Generalsekretariats gekauft.

Auch Jan Marsalek beteiligt

Ott gab in seiner Einvernahme an, die Laptops seien von einem "Investigativjournalisten" angeschafft worden. Dabei dürfte es sich um einen ehemaligen Pressesprecher der FPÖ sowie Blog-Betreiber handeln. Er selbst schrieb diese Woche auf Twitter (X): "Bei uns ist nichts mehr zu finden. Nach mehreren Monaten harter Arbeit haben wir (...) ca. 750 GB Daten, Datenleaks und Dokumente digital geschreddert, Berge an Akten physisch vernichtet und die Backups digital ins Ausland verschoben."

Ausfindig gemacht hätten die Behörden ihn durch Nachforschungen bei dem Hersteller der Laptops. Ein weiterer Laptop soll über Jan Marsalek nach Moskau gewandert sein. (APA/phs)

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