Die Hetzkampagne gegen Stefanie Sargnagel schlägt weiterhin hohe Wellen. Gewaltaufrufe gegen die Autorin waren offenbar stundenlang online. Zudem wurde eine Petition gegen einen Journalisten der Kärntner "Kronen Zeitung" gestartet.

Nach einer Reihe von sexistischen Kommentaren und Gewaltaufrufen gegen Autorin Stefanie Sargnagel hat sich nun die Polizei eingeschaltet. Wie die Pressestelle der Wiener Polizei auf Anfrage unseres Portals bestätigte, hat das Landesamt für Verfassungsschutz die Ermittlungen eingeleitet.

Nach einem Kommentar von "Krone"-Redakteur Michael Schmitt zu einem satirischen Reisebericht, den der "Standard" veröffentlich hatte, war es zu einem Shitstorm gegen Sargnagel gekommen.

Auf Facebook wurde die Autorin daraufhin für 30 Tage gesperrt - offenbar weil massenhaft Beschwerden eingingen. Zahlreiche User hatten zu Gewalt gegen die Autorin aufgerufen, die Postings waren mehrere Stunden online.

Stark kritisiert wird auch der Journalist Fritz Kimeswenger, der Sargnagel in der Kärnten-Ausgabe der "Kronen Zeitung" "willig" nannte und ihre Wohnadresse veröffentlichte. Gegen ihn wurde eine Online-Petition gestartet, die bisher schon 4.200 User (Stand: Montag, 16:00 Uhr) unterzeichnet haben. (rs)