Griechenland von Waldbränden bedroht: Urlauber sollten sich vorab informieren

Nach längerer Trockenheit wird Griechenland von mehreren Waldbränden heimgesucht. Vor allem in der Nähe der Stadt Korinth kämpfen Feuerwehrleute seit Tagen gegen die Flammen.

In Kechries bei Korinth, rund 90 Kilometer von der Hauptstadt Athen entfernt, toben die Brände besonders heftig.
Mit Löschflugzeugen versucht die Feuerwehr die Brände zu bekämpfen. Doch starke Winde fachen die Feuer immer wieder an.
Vor dem Friedhof der Siedlung Athikia sieht man die Rauchwand bedrohlich näher kommen.
Ein Löschhubschrauber holt Wasser aus dem Meer. Insgesamt muss die Feuerwehr laut Behördenangaben 54 aktuelle Brandherde bekämpfen.
Die griechischen Behörden evakuierten bereits mehrere Dörfer und auch ein Kinderzeltlager. Seit der veheerenden Brandkatastrophe von 2018, bei der 100 Menschen ums Leben kamen, wurde das Katastrophenmanagement des Landes deutlich verbessert.
Bislang wurden bei den Bränden noch keine Menschen verletzt. Inzwischen werden in Griechenland schon bei kleinsten Bränden Zeltlager und Dörfer evakuiert. Man will die Gefahr nicht noch einmal unterschätzen.
Aktuell sind keine Touristenhochburgen von dem Feuer bedroht. Dennoch müssen Reisende mit kurzfristig gesperrten Straßen oder auch Campingplätzen in den betroffenen Regionen rechnen.
Sinnvoll ist es auch, sich vor einer Reise mit dem Reiseveranstalter vor Ort in Verbindung zu setzen und nach der Situation zu erkundigen, um Überraschungen zu vermeiden.
Der größte Brand in der Nähe von Korinth konnte von den Feuerwehrleuten schon teilweise unter Kontrolle gebracht werden.
Vor dem Dorf Galataki wirken die Flammen am Mittwoch noch sehr bedrohlich.
Die Rauchwolken sind noch riesig, die Feuerwehr ist jedoch weiterhin optimistisch, dass bald alle Brände unter Kontrolle sind. Auch auf dem Peloponnes und Kreta mussten bereits mehrere Feuer gelöscht werden. Verletzt wurde auch dort niemand.