Nach dem Ausbruch des Vulkans Kilauea auf Hawaii hat die Aschewolke nun die mehr als 3.500 Kilometer südwestlich gelegenen Marshallinseln erreicht.

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Der nationale Wetterdienst der USA auf der Pazifik-Insel Guam forderte Bewohner mit Atemproblemen auf, in ihren Häusern und Wohnungen zu bleiben.

Zugleich wiesen die Meteorologen Fluglinien und Fährgesellschaften darauf hin, dass die Sicht eingeschränkt sei. Die Marshallinseln mit ihren weniger als 100.000 Einwohnern sind einer der kleinsten Staaten der Welt.

Vulkanischer Smog zieht weiter nach Westen

Die Aschewolke wird auch "Vog" genannt - eine Kombination aus den Wörtern Vulkan und Smog. Die Meteorologen erwarten, dass sie noch weiter in Richtung Westen ziehen wird und auch auf anderen Pazifikinseln Schwierigkeiten bereiten könnte.

Der Kilauea auf Hawaii gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. Seit Anfang Mai speit er Asche und Lava.  © dpa