Bei einem Country-Konzert in Las Vegas hat ein Mann mit einem Schnellfeuergewehr wahllos in die Zuschauer gefeuert. Es gibt bislang mehr als 50 Tote und über 400 Verletzte. Der Täter hat sich selbst erschossen. Es ist das schlimmste Massaker dieser Art in der US-Geschichte. Aktuelle News im Live-Blog.

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19:12 Uhr: Vater des mutmaßlichen Schützen war Bankräuber

Der Vater des mutmaßlichen Schützen von Las Vegas war offenbar kriminell. Er habe in den 60er Jahren ein Bank in Arizona ausgeraubt, sei ins Gefängnis gesperrt worden - und ausgebrochen. Daraufhin sei er auf der Liste der meistgesuchten Personen des FBI gelandet. 1971 habe man ihn in Las Vegas geschnappt.

Das berichten mehrere Medien, darunter CNN, unter Berufung auf das FBI.

18:31 Uhr: Mindestens zwölf Verletzte in kritischem Zustand

Mindestens zwölf Verletzte sind noch nicht über den Berg. Eine Sprecherin der Uniklinik von Las Vegas sagte dem Sender CBS, das Krankenhaus habe 104 Verletzte aufgenommen. Von ihnen seien noch zwölf in kritischem Zustand.

Wie viele Verletzte noch schwerst verletzt in anderen Krankenhäusern liegen, war zunächst unklar.

18:07 Uhr: Zahl der Toten auf 58 gestiegen

Die Polizei hat die Zahl der Todesopfer nach den Schüssen von Las Vegas erneut nach oben korrigiert.

"Wir operieren mit der Zahl 58", sagte Sheriff Joseph Lombardo am Montag.

515 Menschen seien verletzt worden. Diese Zahl werde vermutlich weiter steigen.

17:53 Uhr: Täter war laut FBI kein Terrorist

Die Todesschüsse von Las Vegas stehen nach ersten Erkenntnissen nicht in Zusammenhang mit einer international agierenden Terrororganisation. Das gab die US-Bundespolizei FBI am Montag in Las Vegas bekannt.

16:58 Uhr: Trump spricht zum Volk

Donald Trump hat den Anschlag als "Akt des puren Bösen" bezeichnet und den Angehörigen der Opfer und den Verletzten versprochen, Amerika sei in dieser dunklen Stunde für sie da.

Am Mittwoch wolle er nach Las Vegas reisen und Verletzte und Rettungskräfte treffen, kündigte der US-Präsident an.

Den Rettungskräften dankte er für ihren "mutigen Einsatz". Sie hätten gezeigt, was wahre Professionalität bedeute.

Die Bürger rief Trump auf, zusammenzustehen. "Im Augenblick der Tragödie kommt Amerika als Einheit zusammen", sagte er.

Von Terrorismus war in der Rede des Präsidenten nicht die Rede.

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Las Vegas: Schüsse in Casino-Viertel - Tote und Verletzte

Laut einem BBC-Bericht eröffnete mindestens ein Schütze das Feuer beim Country-Musik-Festival "Harvest Music Festival" am Strip in Las Vegas.

16:23 Uhr: IS reklamiert Anschlag für sich

Über ihr Sprachrohr "Amak" reklamiert die Terrormiliz Islamischer Staat die Gewalttat für sich. Der Schütze sei ein "Soldat" des IS gewesen, berichtete "Amak" am Montag.

Die Polizei hingegen geht bislang nicht von einem terroristischen Motiv aus.

16:11 Uhr: Steven Paddocks Familie "sprachlos"

Eric Paddock, der Bruder des mutmaßlichen Schützen Steven Paddock, hat sich gegenüber ABC News geäußert.

Seine Familie sei "sprachlos", fühle sich "wie von einem Asteroiden getroffen". Weiter sagte er: "So weit wir wussten, war Steve ein guter Mensch."

15:25 Uhr: Papst Franziskus beklagt "sinnlose Tragödie"

Papst Franziskus hat den Opfern und Angehörigen des Attentats in Las Vegas sein Mitgefühl ausgesprochen und eine "sinnlose Tragödie" beklagt.

"Meine Gebete sind bei allen Verletzten und Todesopfern des Attentats", hieß es am Montag in einem Telegramm an den Bischof von Las Vegas, Joseph Anthony Pepe, das der Vatikan veröffentlichte.

Darin würdigte das Katholiken-Oberhaupt auch die Arbeit der Polizei und der Helfer vor Ort.

15:12 Uhr: Mehr als zehn Gewehre in Hotelzimmer gehortet

Als die Beamten das Zimmer im "Mandalay Bay Hotel" durchsucht haben, fanden sie zahlreiche Waffen des Schützen.

Nach Angaben von Bezirkssheriff Joseph Lombardo hatte der Schütze dort mehr als zehn Gewehre gehortet.

15:05 Uhr: Stephen Paddock hat sich selbst erschossen

Zunächst wurde angenommen, dass die eintreffenden Polizisten den mutmaßlichen Schützen Stephen Paddock getötet hat.

Wie CNN nun berichtet, hat der mutmaßliche Täter sich vermutlich selbst erschossen, bevor die Beamten ihn gefunden haben.

"Wir glauben, dass er sich selbst das Leben genommen hat, bevor wir eingedrungen sind", beschrieb Bezirkssheriff Joseph Lombardo die Szene am Montag.


14:51 Uhr: Barack Obama äußert sich

Nun hat sich auch der ehemalige US-Präsident Barack Obama via Twitter zu dem Massaker geäußert.

"Michelle und ich beten für die Opfer in Las Vegas", schreibt er dort. "Unsere Gedanken sind bei den Familien."


14:35 Uhr: 406 Personen in Krankenhäuser gebracht

Etwa 406 Personen wurden bisher in umliegende Krankenhäuser gebracht, das geht aus einem Polizeibericht des "Las Vegas Metropolitan Police Department" (LVMPD) hervor.

Unter den Toten ist unter anderem ein LVMPD-Beamter, der zu der Zeit nicht im Dienst war.

Sein Name wurde bis jetzt noch nicht bekannt gegeben.

14:23 Uhr: Marilou Danley keine "Person von Interesse"

Marilou Danley wurde zwischenzeitlich von der Polizei gefunden. Das Police Department bezeichnete Danley aber nicht mehr als mögliche Komplizin, sondern teilte lediglich mit, sie solle befragt werden.

Nach der Befragung sei sie aber keine "Person von Interesse" mehr, das teilte CNN mit.

Unmittelbar nach dem ersten Kontakt mit Danley erklärte die Polizei, dass sie wahrscheinlich nicht an der Schießerei beteiligt gewesen war.

14:00 Uhr: Bundesregierung "tief erschüttert"

Die Bundesregierung hat sich entsetzt über die Bluttat in Las Vegas gezeigt.

"Fassungslos und tief erschüttert über die Morde von Las Vegas", schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag auf Twitter. "So viele zerstörte Leben."

Den Überlebenden sprach er Mitgefühl aus und wünschte ihnen "viel Kraft". Ein Todesschütze hat bei einem Musikfestival in der US-Touristenmetropole mindestens 50 Menschen umgebracht und mehr als 200 verletzt.


13:45 Uhr: Donald Trump kondoliert

"Mein herzliches Beileid und Mitgefühl den Opfern und Angehörigen der schrecklichen Schießerei in Las Vegas", schreibt US-Präsident Donald Trump auf Twitter. "Gott beschütze Euch!"


13:40 Uhr: Augenzeugen schildern das Grauen

Augenzeugen des Massakers von Las Vegas berichten, wie sie die Schüsse erlebt haben.

Viele Menschen hätten blutüberströmt am Boden gelegen, sagte ein junger Mann dem Sender CNN.

Die Konzertbesucherin Cari Copeland Pearson sagte der Nachrichtenagentur dpa: "Wir krochen über Tote." Sie habe viele Schüsse gehört, vermutlich aus einem automatischen Gewehr.

Ein weiterer Augenzeuge sagte CNN: "Menschen begannen, wie Fliegen zu fallen." Viele hätten sich auch zu Boden geworfen, um sich vor den Schüssen in Sicherheit zu bringen. "Die Menschen mussten sich aufeinander werfen, ob sie am Leben waren, oder nicht."

Seine Frau zeigte dem Sender Blutspritzer an ihren Beinen und sagte, diese stammten von Opfern aus der Menge. Viele hätten sich zu Boden geworfen, um sich vor den Schüssen in Sicherheit zu bringen.

13:25 Uhr: Experte erklärt die enorm hohe Opferzahl

Der Todesschütze von Las Vegas konnte einem Experten der US-Bundespolizei FBI zufolge so viele Menschen töten, weil er aus einer erhöhten Position heraus schoss.

Da rund 30.000 Menschen auf engem Raum zusammengestanden hätten, "musste er nur auf die Mitte zielen und den Abzug drücken", sagte James Gagliano, FBI-Agent im Ruhestand, dem Sender CNN.

Wenn ein Schütze aus einer erhöhten Position schieße, "weiß niemand, wo die Schüsse herkommen", sagte Gagliano. "Menschen sind nicht darauf trainiert, nach oben zu gucken."

12:43 Uhr: Über 50 Tote - tödlichstes Verbrechen in US-Geschichte

Die Polizei von Las Vegas muss die Zahl der Todesopfer erneut dramatisch nach oben korrigieren.

Nach aktuellem Stand und offiziellen Zahlen starben bislang über 50 Menschen im Kugelhagel. Über 200 Personen sind verletzt worden. Das teilte Bezirkssheriff Joseph Lombardo mit

Es ist damit das tödlichste derartige Verbrechen in der US-Kriminalgeschichte.

Wie Lombardo weiter sagte, wurden in dem Hotelzimmer, von dem aus der Schütze auf Konzertbesucher feuerte, mehrere Waffen gefunden.

Die Begleiterin des Täters, der nach den Schüssen von Polizisten getötet worden war, sei gefunden worden.

12:35 Uhr: Handy-Video dokumentiert Schüsse

Im Interview mit NBC schildert Country-Star Jake Owen, wie er die Schießerei erlebt hatte. Das Video, welches NBC zum Interview zeigt, dokumentiert den Moment des Angriffes und die ungeheure Frequenz der Schüsse mit einem Schnellfeuergewehr.


12:15 Uhr: Täter als Stephen Paddock identifiziert

Der 64 Jahre alte Steven Paddock wurde von der Polizei als Täter identifiziert. "Wir glauben, dass es ein Einzeltäter ist. Ein einsamer Wolf", sagte Bezirks-Sheriff Joe Lombardo am Montagfrüh.

Wie CNBC berichtet, gebe es gegenwärtig keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Der mutmaßliche Täter war von der Polizei erschossen worden.

12:05 Uhr: Keine Hinweise auf deutsche Opfer

Das Auswärtige Amt konnte am Montagvormittag noch keine Auskunft darüber geben, ob unter den Opfern des Todesschützen von Las Vegas deutsche Staatsbürger sind.

"Unsere Kolleginnen und Kollegen der Botschaft Washington sind in engem Kontakt mit den US-Behörden und versuchen, Informationen zu sichern", hieß es am Montag aus dem Auswärtigen Amt.

11:50 Uhr: Sänger schildert Drama bei Konzert

Die tödlichen Schüsse auf Konzertbesucher in Las Vegas sind während eines Auftritts von Countrysänger Jason Aldean gefallen. Er und seine Band flüchteten von der Bühne und blieben unversehrt, wie Aldean selbst wenige Stunden nach dem Blutbad mitteilte.

"Heute Nacht war mehr als schrecklich", erklärte der Künstler. "Mir fehlen immer noch die Worte, aber ich wollte euch wissen lassen, dass ich und meine Crew in Sicherheit sind. Meine Gedanken und Gebete gelten allen, die heute betroffen wurden."

Es schmerze ihn zutiefst, fuhr der Sänger fort, dass dies Menschen zugestoßen sei, "die gekommen sind, um Freude zu haben". Es hätte, so Aldean, "eine Nacht mit Spaß sein sollen".

Aldeans Auftritt war der Höhepunkt eines überaus populären dreitägigen Country-Music-Festivals. Medienberichten zufolge waren zum Zeitpunkt der Schüsse 30.000 Konzertbesucher anwesend.

11:30 Uhr: Polizei veröffentlicht Fahndungsfoto

Die Polizei von Las Vegas fahndet nach den tödlichen Schüssen bei einem Country-Konzert nach der mutmaßlichen Begleiterin des Schützen.

Dazu veröffentlichte das LVPD auf Twitter ein Foto. Die Frau wurde als Marilou Danley identifiziert und wohnte nach Medienberichten möglicherweise mit dem Täter zusammen.

Die Polizei bezeichnete Danley aber nicht als mögliche Komplizin, sondern teilte lediglich mit, sie solle befragt werden. Bezirks-Sheriff Joe Lombardo sprach vor Journalisten von einer "Person von Interesse". Gesucht wurde am Montag in Verbindung mit dem Schützen auch nach zwei Autos.

Der Mann war nach den Schüssen von Polizisten gestellt worden und ist tot. Sein Name wurde bisher nicht bekannt.


11:00 Uhr: Polizei tötet Schützen und sucht nach Frau

Wie die Polizei mitteilt, hat der Schütze vom 32. Stockwerk eines Hotel an der berühmten Casino-Meile aus auf Besucher eines Konzerts gefeuert. Er sei gestellt und getötet worden.

Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen Mann aus Las Vegas handeln.

Wie auf einer Pressekonferenz weiter mitgeteilt wurde, sucht die Polizei nach einer Frau, die den Schützen begleitet haben soll.


10:35 Uhr: Mindestens 20 Tote, mehr als 100 Verletzte

Die Behörden haben bei einer Pressekonferenz die Opfer-Zahlen nach der Schießerei in Las Vegas dramatisch nach oben korrigiert.

War anfangs noch von zwei Toten und rund 30 Verletzten die Rede, sind es nun offiziell mindestens 20 Todesopfer und über 100 Verletzte.

10:22 Uhr: Noch keine endgültige Entwarnung

Die Polizei in Las Vegas will noch keine endgültige Entwarnung geben und bittet die Menschen weiterhin, den "Strip" zu meiden. Weitere Informationen werden in Kürze erwartet, wenn ein Polizeisprecher vor die Presse treten wird.

10:10 Uhr: Polizei geht nicht von weiteren Tätern aus

Die Polizei in der US-Stadt Las Vegas geht nicht davon aus, dass es weitere Schützen auf der Casino-Meile gibt.

Das teilte sie auf Twitter mit. Zuvor hatte sie bekanntgegeben, dass ein mutmaßlicher Täter "ausgeschaltet" worden sei.


Augenzeugen hatten über so viele Schüsse bei einem Konzert mit etwa 30.000 Besuchern berichtet, dass zunächst nicht ausgeschlossen worden war, dass mehrere Schützen beteiligt waren.

10:00 Uhr: Augenzeuge berichtet von Todesopfern

Nach der Schießerei bei einem Musikfestival in Las Vegas haben Augenzeugen von mehreren Toten berichtet.

"Wir krochen über Tote", sagte die Konzertbesucherin Cari Copeland Pearson der Nachrichtenagentur dpa.

Sie habe vielfache Schüsse gehört, vermutlich aus einem automatischen Gewehr. Nachdem sie die Schüsse gehört hätten, seien sie zunächst in Deckung gegangen und dann geflüchtet.

Von länger andauerndem Gewehrfeuer in Las Vegas berichtet eine Schweizer Touristin. "Wir hörten Schüsse von Maschinengewehren, als wir in unserem Hotelzimmer waren."

Die Schüssen seien rund eine halbe Stunde lang zu hören gewesen, sagte die Frau dem Portal "20 Minuten".

Der Musiker Jake Owen, der bei dem Country-Konzert auftreten sollte, berichtete auf Twitter ebenfalls von Schüssen auf dem Festival-Gelände.


9:50 Uhr: Zwei Tote, viele Verletzte

In der US-Metropole Las Vegas sind zwei Menschen von Schüssen getötet wurden. Mindestens 24 weitere wurden verletzt, wie die Polizei in der Kasino-Stadt am Montag weiter mitteilte.

Demnach ist ein mutmaßlicher Schütze ebenfalls getötet worden.

Mindestens ein unbekannter Schütze soll Medienberichten zufolge bei einem Konzert um sich geschossen haben. Ob es weitere Täter gab, war zunächst unklar.

Die Polizei rief die Bevölkerung dazu auf, die Gegend nahe der bekannten Casino-Meile und dem Flughafen zu meiden.

9:45 Uhr: Schütze eröffnet Feuer bei Country-Festival

Laut einem BBC-Bericht eröffnete mindestens ein Schütze das Feuer bei einem Country-Musik-Festival am Strip in LasVegas.

Die Polizei meldete, dass einige Flüge umgeleitet worden seien. Der Boulevard der Metropole sei gesperrt worden.

9:30 Uhr: Erste Berichte über Schüsse in Las Vegas

Die Polizei in Las Vegas war Berichten über einen angeblichen Schützen im Zentrum der US-Metropole nachgegangen.


Die Behörde rief die Menschen über Twitter am Montag dazu auf, die Gegend nahe der bekannten Casino-Meile und dem Flughafen zu meiden.

Hintergründe waren zunächst nicht bekannt. Auch über mögliche Opfer gab es zunächst noch keine Informationen.

(mwo)


Teaserbild: © AFP