Der britische Rennsportmanager Ross Brawn hat sich in einem Interview zu Michael Schumachers Gesundheitszustand geäußert. Brawn gilt als enger Vertrauter der Familie und sprach von "Zeichen, die Mut machen".

Der Brite Ross Brawn war Technischer Direktor der F1-Teams Benetton und Ferrari, und damit an allen sieben Titeln von Michael Schumacher maßgeblich beteiligt. In einem Interview mit der BBC hat sich Brawn jetzt zum Gesundheitszustand von Michael Schumacher geäußert. "Es gibt Zeichen, die Mut machen, und wir beten alle, dass wir mehr von ihnen sehen. Aber es ist schwierig für mich mehr zu sagen, weil sich die Familie Privatheit wünscht."

"Alles was ich sagen kann: Es gibt eine Menge Spekulationen über Michaels Gesundheit. Die meisten davon sind falsch und wir beten und hoffen jeden Tag, dass wir mehr Fortschritte und Michael wieder in der Öffentlichkeit sehen, erholt von seinen schweren Verletzungen", sagte Brawn weiter.

Bis heute soll der Rennsportmanager in engem freundschaftlichem Kontakt mit er Familie Schumacher stehen – seine Aussagen scheinen daher glaubwürdig.

Seit seinem Skiunfall Ende 2013 wurde Schumacher nicht mehr öffentlich geworden. Er hatte sich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen, ist seit September 2014 zuhause am Genfer See in Gland. Über seinen Zustand sind weiterhin keine Details bekannt. (rs)