• Ein mutmaßlicher Bankräuber ist in Rom aus einem selbstgegrabenen Tunnel gerettet worden, der über ihm einstürzte.
  • Der Mann kam ins Krankenhaus, drei seiner Komplizen wurden festgenommen.

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Ein spektakulärer Coup kostete ihn beinahe das Leben: Ein mutmaßlicher Bankräuber ist in Rom nach mehreren Stunden aus einem selbstgegrabenen Tunnel gerettet worden, der über ihm zusammengebrochen war. Er kam in ein Krankenhaus, die drei Komplizen der filmreifen Aktion wurden von der Polizei festgenommen.

Ersten Erkenntnissen zufolge war es ein Bandenmitglied selbst, das am Vormittag den Notruf absetzte, nachdem es zu dem Unglück gekommen war. Kurz vor 20.00 Uhr wurde der Verschüttete von Feuerwehrleuten und Spezialisten für die Suche nach Erdbebenopfern ins Freie geholt.

Die Ermittler gingen davon aus, dass die Bande in Geschäfte oder eine Bankfiliale in der Nähe eindringen wollten. An diesem langen Feiertagswochenende sind in Italien traditionell die meisten Läden geschlossen. Darauf hatten die Einbrecher - zwei Römer und zwei Neapolitaner - offenbar abgezielt.

Einsatzkräfte mussten zweiten Tunnel graben, um den Mann zu befreien

Inmitten der Grabungsarbeiten aber sackte die Decke ihres engen Tunnels ein. "Hilfe, bitte befreit mich!", rief der Mann laut Medienberichten. Die Einsatzkräfte gruben daraufhin einen zweiten Tunnel zur Rettung. Der Mann wurde noch unter der Erde mit Flüssigkeit und Sauerstoff versorgt. (dpa/mit)