Riesenschock für zwei deutsche Touristen in Myanmar: Als das Paar im Norden des Landes wanderte, explodierte neben ihnen eine Landmine.

Die beiden 24-Jährigen wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP umgehend in ein Krankenhaus von Mandalay transportiert. Die Frau habe demnach Verletzungen am Kopf und am rechten Arm davongetragen, ihr Freund einen Hörsturz erlitten.

Neben den beiden Touristen wurde auch der aus Myanmar stammende Reiseführer verletzt.

Myanmar ist eines der am meisten verminten Länder der Welt. Die Organisation "Minen und Streumunition Monitor" zählte in dem südostasiatischen Land im Jahr 2014 45 Todesopfer durch Landminen.

Das Militär und Rebellengruppen hatten sich in den vergangenen Monaten in dem Gebiet, in dem das Paar wanderte, heftig bekämpft. (tfr)