• Die tote Ärztin Lisa-Maria Kellermayr ist obduziert worden.
  • Die Obduktion sei ein Wunsch von Angehörigen gewesen, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

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Die Leiche der oberösterreichischen Ärztin Lisa-Maria Kellermayr, die in der Vorwoche nach Drohungen aus der Impfgegner-Szene Suizid begangen hat, ist nun doch obduziert worden.

Die Staatsanwaltschaft Wels bestätigte der APA einen entsprechenden Bericht von "krone.at". Die Obduktion erfolge auf Wunsch von zwei Angehörigen, am Sachverhalt habe sich nichts geändert, sagte ein Sprecher.

Vorläufiges Obduktionsergebnis von Dr. Lisa-Maria Kellermayr bestätigt Todesursache

Die Staatsanwaltschaft Wels betonte, dass die Obduktion ausschließlich aufgrund des gemeinsamen Antrages zweier Angehöriger beantragt worden sei. Angehörige hätten, wie es ihr Recht ist, die Obduktion verlangt. Die Staatsanwaltschaft Wels hat diese daraufhin beim Gericht beantragt und dieses habe sie veranlasst.

Das vorläufige Obduktionsergebnis "bestätigt die bisherigen Ermittlungsergebnisse; insbesondere sind keine Hinweise auf eine Einwirkung von Dritter Hand zu Tage getreten", teilte die Staatsanwaltschaft mit. Ein abschließendes schriftliches Gutachten werde mit Vorliegen der chemisch-toxikologischen Analysen erstattet. Diese würden jedoch längere Zeit in Anspruch nehmen.

An der Verdachtslage habe sich nichts verändert. Man gehe weiterhin von Suizid aus. Es gebe keine neuen Hinweise oder Erkenntnisse, die anderes nahelegen würden. (APA/ank)

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Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person von Suizid-Gedanken betroffen sind, wenden Sie sich bitte an die Telefon-Seelsorge unter der Telefonnummer 0800/1110-111 (Deutschland), 142 (Österreich), 143 (Schweiz).

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