• Sie sollen einen ÖVP-Politiker verleumdet haben, nun müssen sie vor Gericht.
  • Am Mittwoch beginnt der Prozess gegen zwei Männer in Wien.
  • Den Angeklagten wird vorgeworfen, den Kommunalpolitiker mit bewusst falschen Vorwürfen angezeigt haben.

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Am Wiener Landesgericht für Strafsachen müssen sich am Mittwoch zwei junge Männer wegen Verleumdung verantworten. Sie hatten einen Kommunalpolitiker der Wiener ÖVP wegen Vergewaltigung bzw. versuchten Missbrauchshandlungen angezeigt.

Der Mann bestritt die Vorwürfe, die Staatsanwaltschaft stellte - wie Behördensprecherin Nina Bussek der APA bestätigte - schon im Vorjahr ein gegen ihn gerichtetes Ermittlungsverfahren ein.

Angeklagte sollen bewusst falsche Unterstellungen geäußert haben

Dafür wurden die jungen Männer - laut "Kurier" Mitglieder der Jungen ÖVP - angeklagt, die Strafverfolgungsbehörde ging offenbar von bewusst falschen Unterstellungen aus.

Der eine hatte behauptet, der Politiker habe ihm bei einer Party K.o.-Tropfen in ein Getränk gemischt, er sei dann in dessen Bett aufgewacht. Der andere hatte erklärt, er sei von dem Mann zu sexuellen Handlungen aufgefordert worden und geflüchtet.

Ein erster Verhandlungstermin fand im vergangenen November statt. Nun soll der Kommunalpolitiker als Zeuge befragt werden, der mit sichergestellten Chats beweisen will, dass die behaupteten, ihm unterstellten Übergriffe in Wahrheit nie stattgefunden haben.  © APA