Familienzusammenführung nach 40 Jahren: Zwei Schwestern aus Nordkorea wurden in den 1970er Jahren von verschiedenen US-Familien adoptiert. Jahrzehntelang wusste keine der beiden, wie es der anderen geht. Bis jetzt. Dank eines Zufalls fanden sich die beiden bei der Arbeit in einem Krankenhaus wieder.

Diese Geschichte rührt zu Tränen: Zwei verwaiste Halbschwestern aus Südkorea, die als Kinder zu verschiedenen Adoptiveltern kamen, haben sich zufällig in den USA wiedergefunden. Das berichtet unter anderem die "Sarasota Herald-Tribune". Demnach fanden sich Holly Hoyle O’Brien und Meagan Hughes durch ihre Arbeit in einem Krankenhaus wieder.

Nach schlimmem Unfall der Mutter kümmert sich der Mann um das Baby.

Beide traten dem Bericht zufolge dieses Jahr eine neue Stelle in der gleichen Abteilung in einem Krankenhaus in Sarasota in Florida an. Holly arbeitet als Krankenschwester in der Chirurgie-Abteilung, zwei Monate später kam Meagan als Physiotherapeutin dort hin. Beide hätten sich schnell angefreundet und dadurch viele Gemeinsamkeiten entdeckt.

Keine der Schwestern ist dabei in Florida aufgewachsen. Holly Hoyle O'Brien wuchs in Alexandria im US-Bundesstaat Virginia auf. Eine Familie aus dem fast 500 Kilometer entfernten Kingston im Bundesstaat New York hatte Meagan Hughes adoptiert. Versuche der Schwestern, die andere zu finden, liefen ins Leere. Nun half der Zufall den beiden zur Familienzusammenführung. "Es war fast zu schön, um wahr zu sein. Ich sagte, wir brauchen einen DNA-Test", sagte O'Brien der Zeitung. Der Test war positiv. "Meine erste Reaktion war: Oh mein Gott. Ich war schockiert, ich war betäubt. Ich habe eine Schwester", sagte Hughes. (far)