Ein altes, unbewohntes Haus oberhalb von Schwyz ist am Donnerstagabend niedergebrannt. Mehr als 100 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen. Woran es dann fehlte, war ausreichend Wasser.

Die beteiligten Feuerwehrleute werden diesen Abend so schnell wohl nicht vergessen. Gegen 17.30 wurde bemerkt, dass Rauch aus dem Dach eines mehr als 200 Jahre alten Hauses im Giselberg drang. Als die Stützpunktfeuerwehr Schwyz vor Ort eintraf, fehlte ihr das Löschwasser. Das in den Tanklöschfahrzeugen mitgeführte Wasser reichte nicht aus, den Brand im Innern des Gebäudes zu löschen.

Feuerwehrleute schützen Nachbargebäude

Der Einsatzleiter gab daraufhin das Kommando, den angrenzenden Stall vor dem Übergreifen des Feuers zu schützen. Ein Großlüfter hielt mit Wassernebel die Flammen vom Nachbargebäude fern. Das alte Haus brannte allerdings vollkommen aus.

Neben mehr als 100 Feuerwehrleuten und Polizisten war präventiv auch der Rettungsdienst Schwyz im Einsatz. Sie Sanitäter mussten jedoch nicht eingreifen, es wurde niemand verletzt.

Die Ursache des Feuers ist noch unklar.

(af)