New York (dpa) - Nach Rekordschneefällen im Nordosten der USA drohen in der Region um die Niagarafälle jetzt schwere Überschwemmungen. Die Temperaturen stiegen am Samstag wieder, am Montag sollen sie nach Vorhersagen der Meteorologen bis zu 14 Grad Celsius erreichen.

Damit müssen sich die Einwohner auf Tauwetter einstellen. Außerdem wurde Regen erwartet. Der Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, warnte dem Sender CNN zufolge die Bevölkerung vor Wassermassen, "wie wir sie seit langem nicht gesehen haben".

Vor allem in der am stärksten betroffenen Stadt Buffalo, wo sich der Schnee mancherorts bis zu zwei Meter hoch türmt, liefen die Vorbereitungen auf die Schmelze auf Hochtouren. Zusätzliche Schneeschieber und Bagger aus anderen Teilen des Bundesstaates wurden in die Region geschickt, um in besonders gefährdeten Gebieten noch schnell möglichst viel Schnee wegzuräumen. Viele Einwohner begannen damit, ihre Keller auszuräumen.

Befürchtet wurde auch, dass der Regen die Schneemassen auf den Häusern noch schwerer macht: Bereits in den vergangenen Tagen waren CNN zufolge 30 Dächer eingestürzt. Durch den extremen Wintereinbruch starben bislang mindestens 13 Menschen, einige davon erlitten beim Schneeschippen einen Herzinfarkt.