Carola Rackete

In der Talk-Show "Dunja Hayali" bekräftigte Kapitänin Carola Rackete, dass sie trotz der verschärften Strafen für Seenotretter in Italien wieder mit einem Schiff Flüchtlinge retten würde. Schon vorab hatte es Kritik an der Sendung und den Gästen gegeben.

Über die umstrittene Rettungsaktion von "Sea-Watch 3"-Kapitänin Carola Rackete im Mittelmeer wird auch Wochen später noch emotional diskutiert. Klar ist: Sie hatte die Pflicht, den Geflüchteten in Seenot zu helfen. Aber hatte sie auch das Recht, sie nach Lampedusa zu bringen? Ein Gespräch über die komplexe Gesetzeslage auf See.

Innenminister Salvini würde Carola Rackete am liebsten ins Gefängnis werfen. Doch die Sea-Watch-Kapitänin bekommt in Italien auch viel Zuspruch. Ihr BH-loser Auftritt vor Gericht bringt Rackete allerdings eine Solidaritätsaktion der etwas anderen Art ein.

Carola Rackete hat Italien verlassen. Das bestätigte Sea Watch am Freitag. Italiens Innenminister Matteo Salvini ist froh, die Kapitänin auszuweisen.

Die "Sea-Watch"-Kapitänin Carola Rackete hat eine Aufnahme aller Flüchtlinge aus Libyen gefordert. "Die, die in Libyen sind, müssen dort sofort raus in ein sicheres Land", sagte Rackete in einem Interview.

ÖVP-Chef Sebastian Kurz lehnt die Forderung der UNHCR ab, neue Rettungsaktionen im Mittelmeer zu starten. Zuvor hatte die UNO dringend an die europäischen Regierungen appelliert, in der Flüchtlingspolitik Verantwortung wahrzunehmen.

"Sea Watch"-Kapitänin Carola Rackete will Matteo Salvini eine seiner schärfsten Waffen entziehen: Mit einer Verleumdungsklage will sie erreichen, dass Italiens Innenminister Twitter und Facebook nicht länger nutzen darf. Salvini hatte Rackete im Netz unter anderem als "kriminelle Deutsche" bezeichnet. Seine Follower sind noch weniger zimperlich. 

Seit dem umstrittenen Manöver der "Sea-Watch 3"-Kapitänin Carola Rackete wird der Streit um die Verteilung der Migranten emotionaler denn je geführt. Dabei ist die Zahl der Asylbewerber hier drastisch zurückgegangen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Seenotrettung.

ÖVP-Obmann und Ex-Kanzler Sebastian Kurz hält es für falsch, dass Hilfsorganisationen wie jene der "Sea Watch"-Kapitänin Carola Rackete im Mittelmeer gerettete Migranten nach Europa bringen.

In der Dauerkrise um Rettungsschiffe für Migranten legt sich Bundesinnenminister Horst Seehofer mit seinem italienischen Kollegen Matteo Salvini an. Der antwortet mit einer Provokation. Das deutsche Schiff "Alan Kurdi" dreht frustriert ab.In der Dauerkrise um Rettungsschiffe für Migranten legt sich Bundesinnenminister Seehofer mit seinem italienischen Kollegen Salvini an. Der antwortet mit einer Provokation. Das deutsche Schiff "Alan Kurdi" dreht frustriert ab und nimmt Kurs Richtung Malta.

Die Rettungsschiffe "Alan Kudri" und "Alex" liegen mit über 100 Migranten an Bord vor Italien, doch die Regierung bleibt hart, lässt sie nicht anlegen. Deutschland hat angeboten, einen Teil der Flüchtlinge aufzunehmen, doch gelöst ist das Problem damit noch lange nicht. Pro Asyl nennt das Tauziehen der EU-Staaten "unwürdig" und "erbärmlich". 

Das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" mit 65 Migranten an Bord fährt auf die italienische Insel Lampedusa zu. Italiens Innenminister Salvini will den Kutter nicht anlegen lassen. Aber die Retter sehen das Recht auf ihrer Seite.

Carola Rackete spricht erstmals nach ihrer Freilassung. Die "Sea-Watch"-Kapitänin kritisiert die deutsche Regierung.

An "Sea-Watch"-Kapitänin Carola Rackete scheiden sich aktuell die Geister. Die einen feiern sie als Verteidigerin der Menschenrechte, andere wollen die 31-Jährige am liebsten im Gefängnis sehen. Doch wie wurde sie eigentlich das, was sie ist? 

Carola Rackete, die Kapitänin von "Sea-Watch 3", möchte den italienischen Innenminister Matteo Salvini wegen Verleumdung verklagen. Damit wolle sie ein Zeichen setzen, erklärt ihr Anwalt Alessandro Gamberini.

Diverse Politiker machten Horst Seehofer aufgrund der deutschen Flüchtlingspolitik jüngst mitverantwortlich für die Situation der Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete. Doch Seehofer wehrt sich gegen die Kritik - und sieht die Schuld bei anderen.

Carola Rackete ist untergetaucht. Die Kapitänin der "Sea-Watch 3" hat das Land aus Sicherheitsbedenken verlassen. Wo sie sich befindet, ist unklar.

Die Kapitänin der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch, Carola Rackete, kommt wieder frei. Ein italienischer Ermittlungsrichter hob den Hausarrest gegen die 31-Jährige wieder auf, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstagabend berichtete.

Wie es für Carola Rackete nach ihrer Festnahme weitergeht, darüber muss ein Ermittlungsrichter entscheiden. Die Solidarität mit der Kapitänin der "Sea-Watch 3" ist ungebrochen. Doch das allein reicht nicht, um das eigentliche Problem zu lösen.

Die deutsche Kapitänin Carola Rackete steht in Italien unter Hausarrest, weil sie ihr Schiff mit 40 Migranten an Bord trotz eines entsprechenden Verbots nach Lampedusa gesteuert hat. Während sich SPD und Grüne uneingeschränkt hinter die 31-Jährige stellen, kommen von CDU und AfD kritische Stimmen. 

Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf bitten um Spenden für Seenotretter. Am Sonntagmorgen waren bereits Spenden von über 140.000 Euro eingegangen.

Kapitänin Carola Rackete hat das Rettungsschiff "Sea-Watch 3" in den Hafen von Lampedusa gesteuert. Dort wurde die Deutsche sofort festgenommen und das Schiff beschlagnahmt. Damit ist eine neue Eskalationsstufe im Streit um die Seenotrettung erreicht. Das Ende zeigt, dass beide Seiten bereit sind, bis zum Äußersten zu gehen.

Die deutsche Kapitänin Carola Rackete hat das Rettungsschiff "Sea Watch 3" in den Hafen von Lampedusa gesteuert. Kaum angekommen, wird sie von Polizisten abgeführt und das Schiff beschlagnahmt. Ihr drohen mehrere Jahre Haft.

Frau gegen Mann, Kapitänin gegen "Il Capitano", Seenotretterin gegen Hardliner in Flüchtlingsfragen: Der Streit um die "Sea-Watch 3" erreicht eine neue Eskalationsstufe. Carola Rackete ignoriert ein Verbot Italiens. So wird sie zum Star und Feindbild zugleich.