• Bei der Amokfahrt eines 29-Jährigen in Berlin sind nach jüngsten Angaben eine Frau getötet und insgesamt 29 weitere Menschen verletzt worden.
  • Sechs Menschen befinden sich weiterhin in einem lebensbedrohlichem Zustand.

Mehr Panoramathemen finden Sie hier

Nach der Todesfahrt in Berlin befinden sich laut Polizei weiterhin sechs Menschen in einem lebensbedrohlichen Zustand. Neben der toten Lehrerin seien nach neuesten Informationen 29 Menschen verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Dazu zählten auch Menschen, die unter Schock stünden.

Autofahrer rast in Schülergruppe aus Hessen - Lehrerin stirbt

Neben den Betroffenen aus der Schülergruppe, mit der die getötete Lehrerin aus Hessen in Berlin unterwegs war, gebe es derzeit 14 weitere Betroffene. Weitere Schwankungen bei den Zahlen sind nach Angaben von Polizei und Feuerwehr wegen der dynamischen Entwicklung möglich.

Von der Schülergruppe aus Hessen befinden sich laut Polizei noch sieben Jugendliche und ein Lehrer im Krankenhaus. Nach Angaben der Feuerwehr (Stand Mittwochabend) wurden insgesamt 22 Menschen in Berliner Krankenhäusern im Zusammenhang mit der Todesfahrt behandelt.

Sechs Menschen weiterhin in Lebensgefahr

"Wir selbst haben vor Ort 17 Menschen versorgt und in Krankenhäuser gebracht", sagte ein Sprecher am Donnerstag. Davon seien sechs Betroffene lebensbedrohlich und drei schwer verletzt gewesen. Weitere Menschen hätten sich eigenständig in Kliniken gemeldet.

Ein Großteil der Betroffenen sei verletzt worden, als der Fahrer an der Ecke Ku'damm/Rankestraße in die Menschengruppe gefahren sei. Weitere Verletzte habe es gegeben, als der Wagen knapp 200 Meter weiter auf an der Ecke Tauentzienstraße/Marburger Straße im Schaufenster einer Parfümerie landete. (dpa/afp/lag)

Auto fährt in Menschenmenge - eine Tote und mehrere Schwerverletzte

In Berlin ist am Mittwochvormittag ein Autofahrer in eine Menschenmenge und anschließend in das Schaufenster eines Geschäfts gefahren. Eine Frau kam dabei ums Leben. Fünf weitere Personen sind lebensgefährlich verletzt, wie ein Sprecher bekanntgab. Mittlerweile sind erste Informationen zu dem Fahrer bekannt. (Teaserbild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS/Michael Sohn)