Der Tod einer 16-Jährigen, deren Leiche am Sonntag in einem Park in Wiener Neustadt gefunden wurde, ist durch Ersticken eingetreten. Ihr Ex-Freund hat den Mord mittlerweile gestanden.

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Die von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt angeordnete Obduktion kam laut Polizei zu diesem Ergebnis. Das Opfer wurde "offensichtlich gewürgt". Der 19 Jahre alte Verdächtige war in der Nacht auf Montag gefasst worden und wurde am Vormittag einvernommen.

Dabei hat er zugegeben, das Mädchen umgebracht zu haben. "Zu den Details hat er sich aber bedeckt gehalten", sagte Markus Bauer von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt auf APA-Anfrage. Der Beschuldigte wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.

Mit ersten Ergebnissen der Befragung des Ex-Freundes der Jugendlichen sei in den Mittagsstunden zu rechnen, teilte Polizeisprecher Johann Baumschlager mit. Der tatverdächtige Syrer wurde am Sonntag um 23.58 Uhr von der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität in Wien-Favoriten festgenommen. "Mehrere Hinweise zum Aufenthaltsort des Mannes kamen aufgrund der medialen Berichterstattung", sagte Baumschlager. Die Polizei hatte nach dem ehemaligen Freund der Jugendlichen gefahndet, auch Fotos des 19-Jährigen waren veröffentlicht worden.

Leiche war mit Blättern und Ästen bedeckt

Die Leiche der 16 Jahre alten Einheimischen war am Sonntagvormittag im Anton-Wodica-Park in Wiener Neustadt in Niederösterreich gefunden worden. Das in einem Gebüsch abgelegte und mit Blättern sowie Ästen bedeckte Opfer wurde laut Exekutive "von mehreren Personen" entdeckt. Angaben von Angehörigen zufolge war die Jugendliche nach Lokalbesuchen in der Nacht auf Sonntag nicht nach Hause gekommen.

Es war die bereits dritte Gewalttat mit einer Frau als Opfer, die sich in Niederösterreich binnen einer Woche ereignete. Am Dienstag war eine 40 Jahre alte vierfache Mutter in Amstetten erstochen worden, am Mittwochabend hatte ein Messerangriff auf eine 50-Jährige im Bezirk Wiener Neustadt-Land tödlich geendet. Beide Tatverdächtige sind Männer, sie befinden sich in Untersuchungshaft.  © APA

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