Die Seven-Sister-Klippen im Süden Englands sind ein beliebtes Fotomotiv. Eine Studentin aus Südkorea wollte eine besondere Aufnahme - und verunglückte dabei tödlich.

Eine südkoreanische Austauschstudentin ist bei einem Ausflug zu den Seven-Sister-Klippen im Südosten Englands tödlich verunglückt. Die 23-Jährige war allein zur Küste nach East Sussex gereist und bat laut BBC einen Fremden darum, ein Foto von ihr zu machen. Beim Posieren für das Bild sei das Unglück passiert.

Die Studentin stellte sich an den Rand der 60 Meter hohen Klippen und sprang in die Luft. Bei der Ladung verlor sie offenbar den Halt und stürzte in die Tiefe.

Wie die BBC berichtet, ereignete sich das tödliche Unglück bereits im Juni. Nun wurde der Fall untersucht. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei dem Unfall um ein tragisches Missgeschick gehandelt hat. "Das war ein unglaublich trauriger Zwischenfall, der dazu geführt hat, dass ein sehr junger Mensch gestorben ist", sagte ein Sprecher der Rettungskräfte.

An den Klippen warnen bereits mehrere Schilder davor, dass die Felsen nahe dem Abgrund instabil sind. Ein Antrag, weitere Hinweisschilder in Fremdsprachen aufzustellen, wurde im Juli vom zuständigen Stadtrat in Seaford abgelehnt.

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