Flüchtlingskrise in Europa

Es ist die größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa: Millionen Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Verfolgung und Armut und machen sich auf den Weg nach Europa. Vor allem über die Balkanroute und das Mittelmeer kommen Tausende Flüchtlinge zu uns. Sie stammen aus Syrien, Afghanistan, dem Balkan oder aus Afrika und suchen bei uns Asyl. Wie groß die Not der Flüchtlinge ist, welche Tragödien sich auf der Flucht der Menschen abspielen, wie Europa mit den Flüchtlingen umgeht und weitere Hintergründe und News zur Flüchtlingsproblematik, können Sie in den Artikeln in unserer Rubrik nachlesen.

Innenminister Herbert Kickl hat einen Vorschlag für eine Anpassung des Fremdenrechts vorgelegt. Für die Behörden wird der Prozess aufwändiger - und teurer.

Ein zweijähriges kurdisches Mädchen, das am Donnerstag bei einer Verfolgungsjagd mit der belgischen Polizei ums Leben gekommen ist, ist entgegen ersten Behauptungen der Justiz an den Folgen einer Schussverletzung gestorben. 

Wegen bürokratischer Abstimmungsschwierigkeiten zwischen den Behörden in Italien und Großbritannien haben mehr als hundert Flüchtlinge knapp zwei Tage auf dem Mittelmeer ausharren müssen. Rom gab schließlich am Montagabend grünes Licht für den Transfer der Flüchtlinge auf ein größeres Schiff und damit nach Italien.

Dort hatte eine Gruppe Flüchtlinge die Abschiebung eines Afrikaners verhindert.

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Das Verwaltungsgericht Münster hat die Klage einer vorgeblich aus Syrien stammenden Familie gegen die Rücknahme der ihr zuerkannten Flüchtlingseigenschaft abgewiesen. Die Kläger seien aufgrund unrichtiger Angaben als Flüchtlinge anerkannt worden.

Janos Lazars Zensur-Schreie haben Erfolg: Facebook stellt sein Schimpf-Video über Wien wieder live. Es habe einen Nachrichtenwert.

Ungarns Kanzleramtsminister Janos Lazar verunglimpft Wien: Zuwanderer hätten die Stadt "schmutzig und arm" gemacht. Belege für seine These führt er nicht an.

Wenn im Hauptausschuss des Bundestages an diesem Montag wieder einmal über den Familiennachzug diskutiert wird, geht es auch um die Zukunft von Amal. Ihre vier Kinder sind noch bei der Oma in Syrien.

Der Mord der Woche im "Tatort", die neuesten Folgen der "Big Bang Theory", die tägliche Dosis "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 100. Wiederholung von "Pretty Woman" oder die Ausstrahlungstermine der Fußball-Bundesliga: Hier finden Sie auf einen Blick alle Sendetermine ihrer Lieblingsserien und Live-Shows, dazu alle Top-Filme und Sport-Events.

Vizekanzler Heinz-Christian Strache von der FPÖ hat umstrittene Aussagen zur Verschärfung bei der Unterbringung von Asylbewerbern in Österreich relativiert. 

Österreichs neue Regierung hat die Asylpolitik zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit erklärt: FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat dabei offenbar eine besonders abschreckende Idee entwickelt.

Die neue Kriminalstudie zu jungen Flüchtlingen zeigt: Die Zahl der Gewaltdelikte ist infolge der Zuwanderung gestiegen. Kriminologe Christian Pfeiffer, Co-Autor der Studie, mahnt deshalb zu Gewaltprävention an und empfiehlt bestimmte Maßnahmen. Die hält Bernd Mesovic von Pro Asyl für teils illusorisch. Im Interview erklärt er, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche für nicht umsetzbar.

Die neue Kriminalstudie zu jungen Flüchtlingen überrascht in den Ergebnissen Experten kaum – wohl aber die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Prävention von Gewalt. Die kritisiert der Vizevorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Ulf Küch, scharf und fordert konsequentere Vorgehen.

Infolge der Zuwanderung ist die Zahl der Gewaltdelikte in den Jahren 2015 und 2016 gestiegen. Dies belegt eine neue Studie. Zugleich empfehlen die Autoren der Studie Maßnahmen zu Prävention. Doch können diese wirklich dem Trend entgegenwirken? Darüber haben wir mit zwei Experten gesprochen – mit aufschlussreichen Erkenntnissen.

In den ersten Monaten nach ihrer Ankunft werden Flüchtlinge nur selten straffällig. Später kann sich das ändern. Vor allem junge, alleinstehende Männer mit schlechter Bleibeperspektive fallen häufig durch Gewaltkriminalität auf. Für politisch Verfolgte gilt das nicht.

Was sind Ursachen von Flüchtlingskriminalität? Und was kann dagegen unternommen werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine neue Studie des Kriminalwissenschaftlers Christian Pfeiffer. Sein Schluss: Die Vorbeugung muss besser werden.

Profil schärfen für die bayerische Landtagswahl und gleichzeitig die SPD in eine neuerliche große Koalition holen - ein schwieriges Unterfangen der CSU-Landesgruppe. Es könnte ...

"Für unser Österreich" heißt das Programm der neuen österreichischen Regierung. Es enthält gleich mehrere umstrittene Maßnahmen in der Asylpolitik. Die Details.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat EU-Ratspräsident Donald Tusk Kontra gegeben, der das bisherige System der Flüchtlingsquoten als "ineffektiv" bezeichnet hatte. Merkel fordert eine "Solidarität nach innen".

Ein Zwickauer Richter hat einen libyschen Flüchtling härter verurteilt, als von der Staatsanwaltschaft gefordert. Grund war das überaus lange Strafregister des 29-Jährigen.

Wimmernd und unterkühlt hatten Beamte ihn am Montag auf einem Zug gefunden: Der fünfjährige Flüchtlingsjunge Anthony, wie er eigenen Angaben zufolge heißt, war ohne seine Familie unterwegs. Diese konnte aber inzwischen ausgeforscht werden.

Modeschöpfer Karl Lagerfeld hat mit polemischer Kritik an der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel Wirbel ausgelöst. 

Am Donnerstagabend ist der Hamburger Flughafen gesperrt worden, weil Personen auf der Rollbahn entdeckt worden sind. Inzwischen gilt die Sperrung nicht mehr, eine Person ist jedoch weiter flüchtig.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge muss einen nach Afghanistan abgeschobenen Flüchtling zurückholen: Das hat das Verwaltungsgericht Sigmaringen entschieden. Unterdessen kritisiert die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt die deutsche Abschiebepraxis.

Auch die dänische Regierung will die Grenzkontrollen wegen Terrorgefahr verlängern. In einem Brief an die EU heißt es, die hohe Zahl illegaler Einwanderer in Deutschland sei "eine echte Sicherheitsbedrohung".

Nach dem Erfolg der AfD und dem eigenen Absturz bei den Bundestagswahlen sind CDU und CSU geschockt. Noch lauter als bisher bekräftigen sie, dass sie die Grenzen schützen und die Fluchtursachen bekämpfen wollen. Doch was sind die Ursachen dieser weltweiten Flüchtlingskrise und wie lässt sie sich eindämmen?

In einem türkischen Lkw brachten Schleuser 50 Flüchtlinge nach Brandenburg. Jetzt sind 48 von ihnen aus einer Erstaufnahme-Einrichtung verschwunden.

Mitten in der Nacht kontrollieren Bundespolizisten auf der Autobahn im Grenzgebiet zu Polen einen Lastwagen, der Richtung Berlin fährt. Auf der Ladefläche offenbart sich den Beamten ein "erschütterndes Bild".

Acht Afghanen sind gerade nach Kabul abgeschoben worden - nach Angaben von Innenminister de Maizière saßen sieben von ihnen aktuell wegen Straftaten in Haft. Was ist noch über sie bekannt?

Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR verhandelt mit den libyschen Behörden über den Aufbau eines Lagers an der Küste. Das Lager soll bis zu 1.000 Personen versorgen.

Zwei Jahre lang haben die Slowakei und vor allem Ungarn erbitterten Widerstand gegen die Verteilung von Flüchtlingen in Europa geleistet. Der EuGH hat nun klargestellt: Auch diese beiden Länder kommen nicht drum herum.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat in einem Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine Zahlung von 400 Millionen Euro für den ungarischen Grenzzaun gefordert.

Eine armenische Flüchtlingsfamilie ging in den vergangenen Monaten in Österreich durch die Hölle. Nach dem Tod des Vaters scheint nun zumindest die drohende Abschiebung der Mutter und ihrer Kinder vorerst vom Tisch zu sein.   

Damit weniger Menschen die Überfahrt über das Mittelmeer wagen, will Europa enger mit afrikanischen Ländern zusammenarbeiten. Die Mittel: Unterstützung für örtliche Sicherheitskräfte, Wirtschaftshilfe - und möglicherweise auch legale Fluchtwege nach Europa.

In Rumänien hat die Polizei in der Nacht auf illegale Migranten geschossen. Sie haben eine Gruppe von zwölf Flüchtlingen und ihren Schleppern in der Nähe der serbischen Grenze gestoppt. Es wurden zwei Migranten verletzt.

Eine neue Miliz in Libyen hindert Flüchtlinge nach Europa zu kommen. Welche Rolle spielen die Hilfslieferungen aus Italien?

Um illegale Migration zu verhindern, wollen europäische Länder stärker mit Herkunfts- und Transitländern zusammenarbeiten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Spitzenpolitiker aus Paris, Rom und Madrid treffen sich dazu nun mit Vertretern aus Libyen, dem Tschad und Niger.

An diesem Montag beraten vier große EU-Staaten darüber, wie sie die irreguläre Migration nach Europa möglichst schon in Afrika stoppen können. Gleichzeitig will man den eigenen humanitären Anspruch nicht aufgeben. Das ist schwierig.

Schleuser ordern offenbar billige Flüchtlingsboote aus China. Die EU will den Export beschränken und fordert von Peking Hilfe im Kampf gegen Schlepper.

Österreich hat die Suche nach illegal eingereisten Migranten im Bundesland Tirol verstärkt. Unweit des Brenners wurden bei der Kontrolle von Güterzügen in der Nacht zum Samstag auch Soldaten eingesetzt.

Im Streit um die Grenzkontrollen am Brenner will die Regierung neue Maßnahmen setzen. Ab Donnerstag sollen Soldaten des Bundesheeres verdeckte Fahnder unterstützen.

Erst von Italien kriminalisiert, jetzt von Libyen verjagt: Die Hilfsorganisationen, die schiffbrüchige Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten, stehen offenbar der großen Politik im Weg.

Sie sind schuldig am Tod von 13 Flüchtlingen auf dem Mittelmeer, jetzt müssen sie ins Gefängnis. Das Landgericht Traunstein verurteilt drei Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen.

Offenbar hatten sie Sorge, festgenommen zu werden. Dafür nahmen Schlepper den Tod zahlreicher Menschen in Kauf: Sie stießen die Migranten von ihren Booten ins Wasser - und machten sich davon.

Nach dem beschlossenen Libyen-Einsatz Italiens hat der einflussreiche libysche General Chalifa Haftar gedroht, Schiffe vor der Küste des Bürgerkriegslandes zu stoppen.

Die Polizei hat in Dresden einen Lkw-Fahrer unter dem Verdacht des Einschleusens von Ausländern festgenommen. 

Die Besatzungen europäischer Kriegsschiffe könnten bald direkt vor der libyschen Küste gegen Schleuserbanden vorgehen

Dämpfer für "Defend Europe", die von den rechtsextremen "Identitären" organisierte Anti-Flüchtlings-Aktion im Mittelmeer. Der Kapitän und mehrere Crew-Mitglieder der "C-Star" werden auf Zypern festgenommen.

Als im Sommer 2015 Hunderttausende über die Balkanroute kamen, fühlten sich viele EU-Staaten überfordert - auch Deutschland und Österreich. Doch Regeln sind Regeln, sagt der EuGH.

Sie machen Hilfsorganisationen für das Sterben im Mittelmeer verantwortlich und fühlen sich berufen, die Migration nach Europa zu stoppen: Rechtsextreme wollen Geflüchtete mit einem Schiff zurück nach Libyen bringen. Dabei könnten sie selbst zu Rettern werden.

Die "Identitäre Bewegung" will Flüchtlinge von Europa fernhalten. Dafür haben die Rechtsextremen ein Schiff im Mittelmeer gechartert. Ein Schweizer Ex-Soldat soll dabei eine wichtige Rolle spielen - und als Koordinator auf dem Schiff fungieren.