Flüchtlingskrise in Europa

Es ist die größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg in Europa: Millionen Menschen fliehen weltweit vor Krieg, Verfolgung und Armut und machen sich auf den Weg nach Europa. Vor allem über die Balkanroute und das Mittelmeer kommen Tausende Flüchtlinge zu uns. Sie stammen aus Syrien, Afghanistan, dem Balkan oder aus Afrika und suchen bei uns Asyl. Wie groß die Not der Flüchtlinge ist, welche Tragödien sich auf der Flucht der Menschen abspielen, wie Europa mit den Flüchtlingen umgeht und weitere Hintergründe und News zur Flüchtlingsproblematik, können Sie in den Artikeln in unserer Rubrik nachlesen.

Im Streit um die Grenzkontrollen am Brenner will die Regierung neue Maßnahmen setzen. Ab Donnerstag sollen Soldaten des Bundesheeres verdeckte Fahnder unterstützen.

Erst von Italien kriminalisiert, jetzt von Libyen verjagt: Die Hilfsorganisationen, die schiffbrüchige Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten, stehen offenbar der großen Politik im Weg.

Sie sind schuldig am Tod von 13 Flüchtlingen auf dem Mittelmeer, jetzt müssen sie ins Gefängnis. Das Landgericht Traunstein verurteilt drei Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen.

Offenbar hatten sie Sorge, festgenommen zu werden. Dafür nahmen Schlepper den Tod zahlreicher Menschen in Kauf: Sie stießen die Migranten von ihren Booten ins Wasser - und machten sich davon.

Passende Suchen
  • Tornados in Deutschland
  • News Donald Trump
  • Air Berlin insolvent
  • Konflikt Nordkorea
  • Brexit aktuell

Nach dem beschlossenen Libyen-Einsatz Italiens hat der einflussreiche libysche General Chalifa Haftar gedroht, Schiffe vor der Küste des Bürgerkriegslandes zu stoppen.

Italien geht hart gegen deutsche Flüchtlingshelfer im Mittelmeer vor. Die italienischen Behörden setzten am Mittwoch das Schiff der Organisation Jugend Rettet vor der Insel Lampedusa fest. Der Vorwurf lautet auf "Beihilfe zur illegalen Migration".

Die Polizei hat in Dresden einen Lkw-Fahrer unter dem Verdacht des Einschleusens von Ausländern festgenommen. 

Die Besatzungen europäischer Kriegsschiffe könnten bald direkt vor der libyschen Küste gegen Schleuserbanden vorgehen

Der Mord der Woche im "Tatort", die neuesten Folgen der "Big Bang Theory", die tägliche Dosis "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 100. Wiederholung von "Pretty Woman" oder die Ausstrahlungstermine der Fußball-Bundesliga: Hier finden Sie auf einen Blick alle Sendetermine ihrer Lieblingsserien und Live-Shows, dazu alle Top-Filme und Sport-Events.

Dämpfer für "Defend Europe", die von den rechtsextremen "Identitären" organisierte Anti-Flüchtlings-Aktion im Mittelmeer. Der Kapitän und mehrere Crew-Mitglieder der "C-Star" werden auf Zypern festgenommen.

Als im Sommer 2015 Hunderttausende über die Balkanroute kamen, fühlten sich viele EU-Staaten überfordert - auch Deutschland und Österreich. Doch Regeln sind Regeln, sagt der EuGH.

Sie machen Hilfsorganisationen für das Sterben im Mittelmeer verantwortlich und fühlen sich berufen, die Migration nach Europa zu stoppen: Rechtsextreme wollen Geflüchtete mit einem Schiff zurück nach Libyen bringen. Dabei könnten sie selbst zu Rettern werden.

Die "Identitäre Bewegung" will Flüchtlinge von Europa fernhalten. Dafür haben die Rechtsextremen ein Schiff im Mittelmeer gechartert. Ein Schweizer Ex-Soldat soll dabei eine wichtige Rolle spielen - und als Koordinator auf dem Schiff fungieren.

Sebastian Kurz überflügelt beim Thema Asyl die FPÖ: Die Pläne des Außenministers kommen laut einer OGM-Umfrage besser an als die von Heinz-Christian Strache. Relativ abgeschlagen scheint SPÖ-Chef Christian Kern - dafür gibt es einen Grund.

Aus Italien kommt harsche Kritik an Außenminister Sebastian Kurz. Benedetto Della Vedova wirft dem ÖVP-Chef vor, "politisch absurde" Vorschläge zu machen.

Manfred Weber fordert ein härteres Vorgehen der EU gegen Schleuser vor der libyschen Küste. Der CSU-Politiker und Vorsitzende der christdemokratischen EVP-Fraktion im EU-Parlament will dafür notfalls auch Waffengewalt als Mittel einsetzen.

In der Flüchtlingskrise droht Italien mit der Abweisung von Schiffen mit geretteten Migranten. Dabei ist Italien das Hauptankunftsland für Bootsflüchtlinge. Wie es zu dieser drastischen Androhung kam und ob deren Umsetzung überhaupt legal wäre.

Italien ist das Hauptankunftsland für Bootsflüchtlinge in Europa. Die Regierung ruft schon lange nach mehr Hilfe. Nun geht Rom die Geduld aus - und droht.

In Kecskemėt in Ungarn wird nach dem Tod von 71 Menschen in einem LKW auf einem Pannenstreifen in Nickelsdorf gegen deren Schlepper prozessiert. Mit dabei ist auch die Witwe eines der Opfer. Der ORF-Report beleuchtet das Thema.

Einmal mehr kritisiert Christian Kern den Vorschlag von Außenminister Sebastian Kurz, die Mittelmeerroute zu schließen. Vorschläge, die dann nur in Österreich diskutiert würden, seien "nicht ernst zu nehmen".

Die Leichen im Kühllaster bei Parndorf haben im August 2015 die Welt erschüttert. Jetzt stehen die mutmaßlichen Verantwortlichen vor Gericht. Der Staatsanwalt will beweisen: Es war kaltblütiger Mord.

Hunderttausende hungern im Nordosten von Nigeria. An der Krise ist die Terrormiliz Boko Haram schuld. Helfern fehlt es an den nötigen Mitteln. Langfristig könnte es mehr Flüchtlinge nach Europa treiben.

Sebastian Kurz will sich mit Bundeskanzler Christian Kern zusammensetzen, um das Thema Schließung der Mittelmeerroute persönlich zu erörtern. Er erhoffe sich eine Unterstützung seiner Politik.

CSU-Politiker Gerd Müller befürchtet eine gigantische Fluchtbewegung aus Afrika. Die Menschen hätten gar keine andere Chance als zu fliehen. Eines der Hauptprobleme sei die Erderwärmung.

Der Kongo steht am Scheideweg. Eine neue Krise im Zentrum des Landes hat 1,3 Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Die Gewaltwelle droht auch die Wahlen zu verzögern - was Präsident Kabila gefallen dürfte. Schuld daran ist ein Stammesführer namens Schwarze Ameise.

Riesiger Rettungseinsatz vor Italien: Innerhalb eines Tages werden mehr als 2.500 Menschen aus Seenot gerettet. Ärzte ohne Grenzen, Frontex und Küstenwache beteiligten sich an der Aktion.

Regelmäßig schicken viele Menschen, die zum Arbeiten in ein anderes Land gegangen sind, Geld nach Hause. In Entwicklungsländern könnten viele Menschen gar nicht anders überleben. Deutschland gehört zu den Ländern, aus denen am meisten geschickt wird - und immer mehr.

Außenminister Kurz sieht sich in Europa als Taktgeber für eine weiter verschärfte Flüchtlingspolitik. Übers Mittelmeer dürfe kein Migrant mehr nach Europa gelangen. Wer sich einschiffe und gestoppt werde, müsse woanders hingebracht werden.

Stück für Stück schraubt die Bundesregierung in dieser Wahlperiode am Asylrecht. Nun ist das vorerst letzte Vorhaben beschlossen. Und das hat es in sich - wieder einmal. Die Kritik fällt heftig aus.

Arbeiten Hilfsorganisationen bei der Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer mit Schleppern zusammen? Ein Ermittler in Italien will Beweise dafür gefunden haben. Die NGOs reagieren mit Empörung.

Sebastian Kurz ortet einen "NGO-Wahnsinn", wenn es um die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer geht. Er bekräftigt bei einem Lokalaugenschein in Malta erneut seinen Vorschlag, Flüchtlinge in Zentren außerhalb der EU unterzubringen.

Ein Jahr nach Abschluss des Flüchtlingspakts mit der EU hat die Türkei mit dessen Aufkündigung gedroht. Das Abkommen werde neu bewertet, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwochabend in einem Interview des Senders 24 TV.

2015 ist das Jahr der Flüchtlingskrise gewesen. Man dürfe dieses "Katastrophenjahr" nicht als Messkriterium nehmen und aktuelle Flüchtlingszahlen daran messen, warnt Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil.

Am 9. März 2016 schließt nach Slowenien, Kroatien und Serbien auch Mazedonien seine Grenze für Flüchtlinge und andere Migranten. Damit ist der Weg über das Balkangebirge weitgehend dicht, über die 2015 Hunderttausende nach Deutschland und Österreich gekommen waren.

Seit einem Jahr gilt die Balkanroute als geschlossen. Doch nach wie vor versuchen Flüchtlinge ihr Glück auf diesem Weg. Andere hängen noch immer dort fest. Und ausgerechnet die Schlepper profitieren von dieser Situation.

EU-Staaten sind nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht verpflichtet, Asylbewerbern ein Visum zur legalen Einreise auszustellen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wirbt in Ägypten und Tunesien um Unterstützung in der Flüchtlingsfrage. Dabei liegt das eigentliche Problem in einem Nachbarland. Warum Deutschland und Europa von einer raschen Lösung noch weit entfernt sind.

Vor zwei Wochen hatten sich Bund und Länder auf schnellere Abschiebungen geeinigt. Jetzt drückt der Innenminister aufs Tempo. Noch vor dem Sommer soll der härtere Kurs umgesetzt werden.

Mehrere Hundert Flüchtlinge haben nach Angaben von Behörden die spanische Exklave Ceuta in Marokko gestürmt. Das teilten Rettungskräfte via Twitter mit.

Innenminister Thomas de Maizière (CDU) forderte Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in nordafrikanischen Ländern einzurichten. Zuspruch erhielt de Maizière zuletzt von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, woraufhin er Kritik - vor allem aus den eigenen Reihen - erntete. Dabei könnten die neuen Pläne Menschenleben retten. Zumindest unter gewissen Voraussetzungen.

Noch immer kommen Flüchtlinge über die Balkanroute. Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil bemängelt den aktuellen Grenzschutz. Er will das Bundesheer zur Grenzsicherung einsetzen - und fordert einen konsequenteren Umgang mit illegalen Migranten.

Österreichs Alleingang bei der Einführung einer Obergrenze für Flüchtlinge wurde vor einem Jahr gerade in Deutschland viel kritisiert. Der kleine Nachbar lässt sich nicht beirren.

Immer mehr nach Deutschland geflohene Menschen aus Syrien und dem Irak lassen ihre Familien nachkommen und beantragen dazu Visa bei den deutschen Botschaften.

Die Grenzkontrollen werden so bald kein Ende haben - im Gegenteil: Österreich und Deutschland beschlossen am Donnerstag gemeinsam, die Kontrollen auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Auch an der Grenze Österreichs zur Slowakei soll künftig kontrolliert werden.

Eine ungarische Kamerafrau, die im Sommer 2015 während der Arbeit absichtlich nach davonlaufenden Flüchtlingen trat, hat eine Bewährungsstrafe bekommen.

Gesucht werden vermisste Brüder und Schwestern, Eltern oder Kinder: Im vergangenen Jahr haben sich beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) so viele Flüchtlinge mit Anfragen gemeldet wie noch nie.

Im Zuge des Flüchtlingsabkommens der EU mit der Türkei sind im vergangenen Jahr einem Medienbericht zufolge 2672 syrische Flüchtlinge legal aus der Türkei nach Europa gekommen.

Österreich will die Grenzkontrollen auf unbestimmte Zeit zu verlängern - um keine Risiken einzugehen, wie Innenminister Wolfgang Sobotka in einem Interview mit der "Welt" erklärte.

Einen "atmenden Deckel" hatten Innenexperten der Union vorgeschlagen, um den Konflikt zwischen Seehofer und Merkel um eine Obergrenze für Flüchtlinge endlich zu beenden. Auf ...

In Deutschland sind in den ersten drei Quartalen 2016 rund 420.000 Asylanträge gestellt worden, der Spitzenwert in der EU.

Ein Tweet der Kölner Polizei in der Silvesternacht hat Kritik hervorgerufen. Es geht um die Verwendung des Begriffs "Nafri" für Nordafrikaner. Der Polizeipräsident rechtfertigt sich.