Einige erkrankte US-Diplomaten sind aus China zurück in ihre Heimat geflogen worden. Dort sollen ihre mysteriösen Symptome näher untersucht werden. Bereits vor zwei Jahren gab es auf Kuba ähnliche Fälle.

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Laut einem Bericht der "New York Times" sind mehrere US-Diplomaten in China erkrankt.

Einige Personen aus der südlichen Stadt Guangzhou seien zudem zu einer "vollständigen Prüfung ihrer Symptome" in die Vereinigten Staaten geschickt worden, teilte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, am Mittwoch (Ortszeit) mit.

Ähnliche Symptome wie 2016 auf Kuba

Die Betroffenen klagen über Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus - ähnliche Symptome wiesen bereits vor zwei Jahren Botschafts-Mitarbeiter und deren Angehörige in Kuba auf.

Damals waren 24 Regierungsmitarbeiter und deren Familien an einem mysteriösen Ohrenleiden erkrankt. Einige hatten sogar dauerhaft ihr Gehör verloren.

In US-Medien war von gezielten Akustik-Attacken auf die Diplomaten die Rede. Die kubanischen Behörden hatten aber nach eigenen Angaben keine Hinweise gefunden, dass US-Diplomaten Ziele von derartigen Angriffen geworden sein könnten.

Außenminister Mike Pompeo hatte bereits am Dienstag mitgeteilt, es sei zu den aktuellen China-Fällen eine Sondereinheit zur Untersuchung der unerklärten gesundheitlichen Probleme eingesetzt worden.

Berichten zufolge haben sich die US-Behörden schon seit Monaten um ihre Mitarbeiter in China gesorgt.

Erst im Mai gaben die USA eine Gesundheitswarnung für die Diplomaten heraus, weil sie "abnormale Geräusche und Druck" auf den Ohren empfunden hätten - wie zuvor ihre Kollegen auf Kuba. (dar/dpa)

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