Corona hat auch Auswirkungen auf den Nationalfeiertag. Anstatt wie üblich am Wiener Heldenplatz findet er dieses Jahr in den Wohnungen der Österreicher statt - hauptsächlich online.

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Der heurige Nationalfeiertag findet coronabedingt nicht wie üblich am Wiener Heldenplatz statt, sondern in den Wohnzimmern der Österreicher. Sowohl die traditionelle Leistungsschau des Bundesheeres als auch Führungen durch die Hofburg, das Parlament und die Ministerien finden nur online statt oder fallen aus. Lediglich die Kranzniederlegungen und die Rekrutenangelobung werden wie üblich am Heldenplatz über die Bühne gehen, allerdings ohne Publikum und in Minimalbesetzung.

Die politischen Feierlichkeiten beginnen mit Ministerratssitzung

Die politischen Feierlichkeiten beginnen mit einer Ministerratssitzung um 9:10 Uhr im Bundeskanzleramt, danach legt um 9:30 Bundespräsident Alexander Van der Bellen einen Kranz am Äußeren Burgtor nieder, um 10 Uhr folgt die Kranzniederlegung durch die Bundesregierung.

Um 10:30 Uhr werden am Heldenplatz symbolisch zwölf Rekruten angelobt. Im Rahmen dessen gibt es Ansprachen von Van der Bellen, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Kanzler Sebastian Kurz (beide ÖVP). Vor der Angelobung fliegen sieben Bundesheer-Jets, darunter drei Eurofighter, über den Heldenplatz.

Den Abschluss bildet auch ohne großes Publikum vor Ort wie gewohnt ein Fallschirmabsprung von Jagdkommando-Soldaten. Die Ereignisse werden im Fernsehen live übertragen. Am Abend steht die traditionelle TV-Ansprache des Staatsoberhaupts am Programm.  © APA