Österreichs Regierung ist erneut im Krisenmodus - ausgelöst durch das sogenannte "Strache-Video". Das Video zeigt den Österreichischen Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache mit einer angeblichen russischen Oligarchen-Nichte auf Ibiza.

Der "Spiegel" und die "Süddeutsche Zeitung" veröffentlichten das Video am 17. Mai. Darin stellt Strache der Oligarchen-Nichte unter anderem öffentliche Aufträge in Aussicht, sollte sie der FPÖ zum Erfolg bei den Nationalratswahlen 2017 verhelfen. Die sogenannte "Ibiza-Affäre" verursachte einen Koalitionsstreit zwischen ÖVP und FPÖ.

Die Folge: Der Vizekanzler trat zurück, nachdem das Video öffentlich geworden war, Kanzler Sebastian Kurz kündigte die ÖVP/FPÖ-Koalition auf. Neuwahlen sollen im September 2019 stattfinden.

Die Regierung hat erst seit eineinhalb Jahren zusammen gearbeitet. Im September 2017 hatten schon mal vorgezogene Wahlen stattgefunden.

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