Österreichs Regierung in der Krise → Alle News und Informationen in der Übersicht

Die Regierung im Krisenmodus: Streit und gegenseitige Schuldzuweisungen beherrschen das Verhältnis von ÖVP und SPÖ. Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) löst schließlich mit seinem seinem Rücktritt ein politisches Beben aus. Mehr denn je lautet die große Frage: Steuert Österreich auf baldige Neuwahlen zu? Alle Informationen, News, Bilder und Videos zur Regierungskrise in Österreich.

Auch wenn SPÖ und ÖVP nun getrennte Wege gehen: Beide Parteien halten sich noch an die Vereinbarung, einander nicht zu überstimmen.

Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) ist am Mittwoch in der Früh von Bundespräsident Alexander Van der Bellen als neuer Vizekanzler angelobt worden.

Manche nannten ihn zum Amtsantritt "Alpen-Obama". Christian Kern wirkt smart, elegant, eloquent. Österreichs Kanzler gilt als Macher. Doch nach seinem ersten Jahr im Amt ist Rot-Schwarz am Ende.

Die Chefs aller Parlamentsfraktionen haben sich am Dienstagnachmittag auf einen Termin für die vorgezogene Nationalratswahl verständigt. Gewählt wird demnach am 15. Oktober.

Von Irmgard Griss bis Josef Moser - so könnte das neue Team von ÖVP-Chef Sebastian Kurz aussehen.

Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) will, dass die Gesetzesarbeit bis zur Neuwahl nur noch vom Parlament erledigt wird.

Das Ende der Regierung ist besiegelt. Doch wie geht es jetzt weiter? Hat Kurz tatsächlich so ein starkes Netzwerk und kann bei den Neuwahlen überzeugen? Der designierte ÖVP-Obmann Sebastian Kurz wird sich mit einem Vizekanzlerposten wohl kaum zufrieden geben.

Österreich kann sich auf vorgezogene Wahlen im Oktober einstellen: Die Regierung aus Sozialdemokraten und Konservativen will einen entsprechenden Antrag der Oppositionsparteien unterstützen. 

Die Diktator-Vorwürfe gegen den neuen ÖVP-Chef sind substanzlos. Gerade weil Sebastian Kurz offensichtlich weder Orbán oder Erdoğan ist, verschaffen ihm seine schärfsten Kritiker einen Höhenflug.

Die FPÖ und die Grünen in Österreich sind für einen Neuwahl-Antrag Ende Juni.

SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder macht einen gemeinsamen Neuwahlantrag von Bedingungen abhängig.

Die politische Zwangsehe von Rot und Schwarz in Österreich ist ein Auslaufmodell. Der designierte ÖVP-Chef und Außenminister Sebastian Kurz will eine einvernehmliche Scheidung erreichen.

Jetzt liegen die Karten auf dem Tisch. Wenn es nach Sebastian Kurz geht, würde unter seinem Vorsitz bei der ÖVP kein Stein auf dem anderen bleiben. Es wäre ein Signal für Köpfe statt Parteibücher.

Die konservative ÖVP in Österreich muss sich auf einen völligen Umbruch einstellen, sollte Außenminister Sebastian Kurz ihr Parteichef werden. 

Das Ende der Koalition dürfte besiegelt sein: Der wohl nächste ÖVP-Chef Sebastian Kurz hat sich am Freitag aus der Deckung gewagt - mit der Forderung nach einer vorgezogenen Nationalratswahl, womit er das Angebot von SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern für eine "Reformpartnerschaft" ausschlägt.

An Neuwahlen führt kein Weg vorbei. Im Herbst dürfte es zum Showdown der beiden Alphatiere von Rot und Schwarz kommen. Wer von den beiden das Rennen für sich entscheidet, ist völlig offen.

Es kommt Schlag auf Schlag: Nach dem Rücktritt Reinhold Mitterlehners (ÖVP) hat Sebastian Kurz am Freitag Neuwahlen gefordert - und ein gewaltiges Echo ausgelöst. Praktisch alle melden sich zu Wort - doch Bundespräsident Alexander Van der Bellen gibt zu dem Thema bisher keinen Kommentar ab.

Er spreche nicht im Namen der ÖVP: Das hatte Sebastian Kurz am Freitag betont, als er sich vor versammelter Presse für Neuwahlen aussprach. Doch das Echo zeigt. Er hat seine Leute hinter sich. Und auch die FPÖ fordert Neuwahlen.

Nach seinem Rücktritt äußert sich Reinhold Mitterlehner noch einmal zu seinen Gründen in einem Interview - und erklärte auch, warum er zur Frage seiner Nachfolge schweigt.

Sebastian Kurz spricht sich für Neuwahlen aus. Zur Frage seiner möglichen Nachfolge als ÖVP-Chef sagte er: Diese Entscheidung werde am Sonntag getroffen. Das gab er am Freitagvormittag in einer Pressekonferenz bekannt.

Wer beerbt Reinhold Mitterlehner als ÖVP-Chef? Neben Außenminister Sebastian Kurz wären Klubobmann Reinhold Lopatka und Innenminister Wolfgang Sobotka mögliche Alternativen. Aber die Zeit drängt.

Heinz-Christian Strache kritisiert Außenminister Sebastian Kurz scharf: Dessen Verhalten im Fall Mitterlehner sei "ein Alarmsignal". Auch vonseiten der Grünen kommt Kritik. Peter Pilz fürchtet gar, Kurz könnte seine Partei ruinieren.

Die amtierende rot-schwarze Koalition hat schon so einige Funktionäre auf dem Gewissen.

Viel spricht dafür, dass Sebastian Kurz ÖVP-Chef wird und die Regierung platzen lässt. Aber Neuwahlen wären für die Schwarzen riskant: Was, wenn am Ende Rot-Blau herauskommt?

Experten sind sich sicher: Österreich steuert auf Neuwahlen zu. Sowohl ÖVP als auch SPÖ wollen aber verhindern, diejenigen zu sein, die sie auslösen. Pikant: Bundeskanzler Kern führt Gespräche mit allen Parteichefs.

Nach dem politischen Beben durch den Rücktritt von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) sehen Meinungsforscher und Politikexperten Österreich auf Neuwahlen zusteuern.

Wie geht es weiter in der ÖVP? Schon am Wochenende wird ein Interimschef gewählt - der im Anschluss einen neuen Vizekanzler sowie Wissenschafts- und Forschungsminister nominiert.

Manche nannten ihn zum Amtsantritt vor einem Jahr "Alpen-Obama". Christian Kern wirkt smart, elegant, eloquent. Der Kanzler ist ein inszenierungsbewusster Macher und Chef einer Koalition im Dauerstreit.

Mit dem Abgang von Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) sind Neuwahlen im Herbst mehr als wahrscheinlich. Noch lässt sich Außenminister Sebastian Kurz als Nachfolger bitten.

Seit Wochen steht der ORF-Anchorman zu Unrecht in der Kritik. Mit seinem Totengräber-Gag über Mitterlehner lieferte er seinen Feinden aber Munition.

Reinhold Mitterlehners Kritik kommt an: Armin Wolf und der ORF entschuldigen sich beim Noch-ÖVP-Chef. Wenn ein Scherz als persönliche Kränkung verstanden werde, sei das ernst zu nehmen, sagte TV-Chefredakteur Fritz Dittlbacher.

Nach Reinhold Mitterlehners Rücktritt herrscht Hektik in der ÖVP. Wer übernimmt nun die Parteiführung? Alle warten gespannt auf eine Stellungnahme von einem: Sebastian Kurz.

Mitterlehner geht: die besten Social-Media-Stimmen.

Alexander Van der Bellen wünscht sich einen anderen Umgangston in der heimischen Politik - und eine rasche Entscheidung über die Führungsspitze in der ÖVP. Die Regierung müsse Klarheit schaffen, wie es nun weitergehe.

ÖVP-Chef und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner hat in einer Pressekonferenz seinen Rücktritt bekannt gegeben - und damit tagelangen Spekulationen ein Ende bereitet. Den Auftritt nutzte er auch für scharfe Kritik am ORF.

Reinhold Mitterlehner tritt zurück - wahrscheinlich zum besten Zeitpunkt. Seine Partei muss ihre internen Querelen nun ohne ihren Chef klären.

Sebastian Kurz hat derzeit keine Ambitionen, Reinhold Mitterlehner den Job als ÖVP-Obmann streitig zu machen. Zumindest dementiert der Außenminister in einem Interview diesbezügliche Gerüchte.

ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner fährt Innenminister Wolfgang Sobotka in die Parade. Dessen Kritik am Bundeskanzler sei "nicht hilfreich". Stattdessen will er die Emotionen aus der Diskussion mit dem Koalitionspartner heraushalten.

Harsche Kritik an Christian Kern: Innenminister Wolfgang Sobotka wirft dem SPÖ-Chef vor, als Bundeskanzler versagt zu haben. Sein eigener "Dauerwahlkampf" sei Kern wichtiger.

Vizekanzler und ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner will sich von der SPÖ keine Neuwahl-Gelüste unterstellen lassen

Wird es noch heuer Neuwahlen gehen? Wenn es nach Bundeskanzler Christian Kern geht: nein. Vorgezogene Wahlen müsste somit die ÖVP im Alleingang erzwingen.

Die umstrittene Broschüre aus der ÖVP-Parteizentrale, die Kanzler Christian Kern (SPÖ) in die Nähe des Kommunismus rückt, ist für das rote Regierungsteam kein Grund für vorgezogene Neuwahlen. "In der ÖVP gibt's immer viele Grüppchen, und da hat eines übers Ziel geschlagen", gab sich Sozialminister Alois Stöger gelassen. Die ÖVP Vorarlberg kritisierte sogar das Vorgehen der eigenen Bundespartei.

Die ÖVP greift nun Bundeskanzler und SPÖ-Chef Christian Kern frontal mit einer Broschüre an, in der vor Rot-Grün gewarnt wird.