Regierungskrise in Österreich

Der österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache von der rechten FPÖ tritt zurück. Ein brisantes Video legt nahe, dass er einer angeblich reichen Russin öffentliche Aufträge als Gegenleistung für Wahlkampfhilfe in Aussicht stellte.

Zweiter Rücktritt in der Video-Affäre um Heinz-Christian Strache: Nach dem FPÖ-Chef ist nun auch der FPÖ-Fraktionschef im Nationalrat, Johann Gudenus zurückgetreten.

Der Ex-Vizekanzler hat zu den aktuellen Ereignissen Stellung genommen und seinen Rücktritt erklärt.

FPÖ-Chef Heiz-Christian Strache tritt zurück. Der österreichische Vizekanzler zieht damit die Konsequenzen aus einem zuvor veröffentlichen Video, die den Politiker im einem Gespräch mit einer angeblichen russischen Oligarchin zeigen.

Wegen einem heiklem Video das am Freitag publik wurde, hat der Österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache seinen Rücktritt angekündigt. Wie jetzt bekannt wurde kannte Jan Böhmermann besagtes Video bereits seit einigen Wochen. Das bestätigte der Manager des Satirikers. 

War es das für Heinz-Christian Strache? Bundeskanzler Sebastian Kurz schließt nach dem Video-Skandal um den FPÖ-Mann einen weitere Zusammenarbeit aus

Österreichs Vizekanzler und FPÖ-Chef Strache ist massiv ins Zwielicht geraten. In einem Video macht er einer angeblich reichen Russin einen Vorschlag mit hoher politischer Sprengkraft. Reicht «viel Alkohol» als Erklärung aus?

Auf gut österreichische Art hat Christian Kern (SPÖ) die Frage seiner Haltung zur FPÖ beantwortet. Der Bundeskanzler eröffnete am Montagabend im Gespräch mit Puls4-Moderatorin Corinna Milborn den TV-Wahlkampf und stellte sich den Fragen von Wählern.

Die FPÖ und die Grünen in Österreich sind für einen Neuwahl-Antrag Ende Juni.

Jetzt liegen die Karten auf dem Tisch. Wenn es nach Sebastian Kurz geht, würde unter seinem Vorsitz bei der ÖVP kein Stein auf dem anderen bleiben. Es wäre ein Signal für Köpfe statt Parteibücher.

Die konservative ÖVP in Österreich muss sich auf einen völligen Umbruch einstellen, sollte Außenminister Sebastian Kurz ihr Parteichef werden. 

An Neuwahlen führt kein Weg vorbei. Im Herbst dürfte es zum Showdown der beiden Alphatiere von Rot und Schwarz kommen. Wer von den beiden das Rennen für sich entscheidet, ist völlig offen.

Wer beerbt Reinhold Mitterlehner als ÖVP-Chef? Neben Außenminister Sebastian Kurz wären Klubobmann Reinhold Lopatka und Innenminister Wolfgang Sobotka mögliche Alternativen. Aber die Zeit drängt.

Heinz-Christian Strache kritisiert Außenminister Sebastian Kurz scharf: Dessen Verhalten im Fall Mitterlehner sei "ein Alarmsignal". Auch vonseiten der Grünen kommt Kritik. Peter Pilz fürchtet gar, Kurz könnte seine Partei ruinieren.

Viel spricht dafür, dass Sebastian Kurz ÖVP-Chef wird und die Regierung platzen lässt. Aber Neuwahlen wären für die Schwarzen riskant: Was, wenn am Ende Rot-Blau herauskommt?

Wie geht es weiter in der ÖVP? Schon am Wochenende wird ein Interimschef gewählt - der im Anschluss einen neuen Vizekanzler sowie Wissenschafts- und Forschungsminister nominiert.

Mit dem Abgang von Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) sind Neuwahlen im Herbst mehr als wahrscheinlich. Noch lässt sich Außenminister Sebastian Kurz als Nachfolger bitten.

Seit Wochen steht der ORF-Anchorman zu Unrecht in der Kritik. Mit seinem Totengräber-Gag über Mitterlehner lieferte er seinen Feinden aber Munition.

Reinhold Mitterlehners Kritik kommt an: Armin Wolf und der ORF entschuldigen sich beim Noch-ÖVP-Chef. Wenn ein Scherz als persönliche Kränkung verstanden werde, sei das ernst zu nehmen, sagte TV-Chefredakteur Fritz Dittlbacher.

Mitterlehner geht: die besten Social-Media-Stimmen.

Alexander Van der Bellen wünscht sich einen anderen Umgangston in der heimischen Politik - und eine rasche Entscheidung über die Führungsspitze in der ÖVP. Die Regierung müsse Klarheit schaffen, wie es nun weitergehe.

ÖVP-Chef und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner hat in einer Pressekonferenz seinen Rücktritt bekannt gegeben - und damit tagelangen Spekulationen ein Ende bereitet. Den Auftritt nutzte er auch für scharfe Kritik am ORF.

Harsche Kritik an Christian Kern: Innenminister Wolfgang Sobotka wirft dem SPÖ-Chef vor, als Bundeskanzler versagt zu haben. Sein eigener "Dauerwahlkampf" sei Kern wichtiger.