Es ist noch nicht einmal eine Woche vergangen seit den Terror-Anschlägen von Paris. Besonders viele Menschen starben im Musikklub Bataclan, wo das Konzert der Eagles of Death Metal in einem Blutbad endete. Nun hat sich die Band erstmals nach den schrecklichen Attentaten zu Wort gemeldet.

Über 80 Menschen starben am vergangenen Freitag im Bataclan, als Terroristen das Konzert der Eagles of Death Metal stürmten und um sich schossen. Nun hat sich die Band erstmals nach den schrecklichen Terroranschlägen von Paris zu Wort gemeldet.

"Die Band ist nun sicher zuhause und wir sind entsetzt und versuchen noch immer damit klarzukommen, was da in Frankreich passiert ist", schreibt die Band bei Facebook.

+++ Getöteter Terrorist hielt Kontakte in Bundesrepublik +++

"Unsere Gedanken und Herzen sind zuallererst und hauptsächlich bei unserem Bruder Nick Alexander, unseren Label-Kollegen Thomas Ayad, Marie Mosser und Manu Perez, und allen Freunden und Fans, die ihr Leben in Paris lassen mussten."

Trotz all der Trauer gibt sich die Band kämpferisch. "Wir sind stolz zusammenzustehen, mit unserer neuen Familie, die nun vereint ist durch Liebe und Mitgefühl".

Zudem bedankt sich die Band auch bei der französischen Polizei, dem FBI, den Außenministerien der USA und Frankreich, "und ganz besonders bei denen am Ground Zero, die sich gegenseitig geholfen haben, so gut sie konnten".

Bis auf Weiteres seien alle Eagles-of-Death-Metal-Shows abgesagt.

Der Facebook-Eintrag der Band endet mit den Worten: "Vive la musique, vive la liberté, vive la France, and vive EODM" - "Es lebe die Musik, es lebe die Freiheit, es lebe Frankreich, und es lebe Eagles of Death Metal".

Darunter haben viele Menschen kommentiert, die im Bataclan an jenem Abend anwesend waren und mit dem Leben davon gekommen sind. (ska)