Michael Bloomberg

Michael Bloomberg macht einen US-Wahlkampf, wie es ihn noch nie gab. Mit Milliarden und einer Pokerstrategie, die langsam sogar Donald Trump nervös macht.

Wer im Weißen Haus regieren will, braucht Geld. Der Wahlkampf in den USA ist deshalb vor allem eine Geldschlacht. Doch die Regeln, mit denen die Kandidaten ihren Wahlkampf finanzieren, ändern sich.

Der Milliardär Michael Bloomberg will US-Präsident Trump bei der Wahl im kommenden Jahr herausfordern. Sein Einstieg ins Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten stößt auch in der eigenen Partei auf Kritik.

Im März sagte Michael Bloomberg noch Nein zu einer Präsidentschaftsbewerbung. Doch der US-Demokrat überlegte es sich anders. Seit Tagen gab es Spekulationen, dass der Milliardär das Rennen aufmischen könnte. Nun ist es offiziell: Er macht genau das.

Der 77 Jahre alte Milliardär aus New York will es nochmal wissen. Michael Bloomberg dürfte die Wählerbasis der Demokraten kaum elektrisieren. Er setzt aber darauf, dass sein Lebenslauf die Wähler der Mitte davon überzeugt, dass er es besser machen würde als Donald Trump.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird.

Ein weiterer Kandidat könnte sich um das Amt des US-Präsidenten bewerben. Medienberichten zufolge möchte der frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg gegen den amtierenden Präsidenten Donald Trump antreten. Bloomberg gilt als gemäßigter Demokrat und einer der reichsten Männer der Welt. Seinen Wahlkampf würde er wohl selbst finanzieren, zunächst müsste er jedoch die internen Vorwahlen überstehen.

Das Morning Briefing von Gabor Steingart - kontrovers, kritisch und humorvoll. Wissen, über was politisch diskutiert wird.

In den USA hoffen die Demokraten auf einen Erfolg bei den Zwischenwahlen. Doch eine einheitliche Botschaft hat die Partei nicht – und ihre Kandidaten müssen sich in schwierigen Rennen beweisen.

Nach seiner Entscheidung, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen, schlug US-Präsident Donald Trump viel Unverständnis entgegen. Milliardär Michael Bloomberg hält diesen Schritt für grundfalsch - und macht dies mit einer Geldspende erneut deutlich.

Der ehemalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg wird neuer Klimabeauftragter der Vereinten Nationen.