Peter Pilz

Sebastian Kurz wird der nächste Kanzler, die SPÖ verliert weiter Stimmen, kann sich jedoch voraussichtlich auf Platz zwei halten. Für eine der Nationalratsparteien reicht es nicht für einen Wiedereinzug.

Wer die rechtsextremen Identitären unterstützt, darf dennoch Polizeidienst ausüben: So lautet die Antwort des Innenministers auf eine Anfrage der Liste JETZT. Diese schäumt.

Gut zwei Monate vor der Nationalratswahl scheinen die Positionen der Parteien laut Umfragen weitgehend einzementiert. Der Vorsprung der ÖVP dürfte "ohne dramatische Ereignisse" nicht aufzuholen sein, sagte Politikwissenschaftler Peter Filzmaier zur APA. 

Der Kanzler lässt den Innenminister fallen. Dann treten alle FPÖ-Minister zurück. Und die SPÖ-Chefin fordert gleich den gesamten Austausch der Regierung. Österreich steckt in einer veritablen Staatskrise - und auch der Stuhl des Kanzlers wackelt.

Laut Verfassungsschutzchef Peter Gridling ist Österreich derzeit kein vollwertiger Partner im Netzwerk europäischer Geheimdienste. Nach dem Rückzug im Frühjahr 2018, scheiterte eine Rückkehr im Herbst aufgrund eines Papiers.

Österreichs Ex-Kanzler und nunmehriger Oppositionsführer Christian Kern steht vor dem Rücktritt: Seine Partei bestätigte entsprechende Medienberichte.

Listengründer Peter Pilz wird wieder in den Nationalrat einziehen. Das hat Pilz am Donnerstag gemeinsam mit Frauensprecherin Maria Stern und Klubchef Wolfgang Zinggl bekannt gegeben.

Peter Kolba will nichts mehr mit der Liste Pilz zu tun haben. Am Donnerstag verkündete er seinen Mandatsverzicht.

Peter Kolba legt mit 31. Mai seine Funktion als Klubchef der Liste Pilz zurück.

Der nach Vorwürfen sexueller Belästigung zurückgetretene Peter Pilz wird "sofort" in die Politik zurückkehren - und später auch sein Nationalratsmandat wieder annehmen. 

Peter Pilz könnte schon in wenigen Monaten wieder im Parlament sitzen: Ein aktueller Bericht legt eine Rückkehr im Frühjahr nahe.

Die Liste Pilz will bei der Wien-Wahl antreten - womöglich mit Peter Pilz als Spitzenkandidaten. "Peter Pilz als Bürgermeister hätte schon was", heißt es aus der Partei.

Richard Lugner möchte sich zwar nicht mehr politisch betätigen, das Politgeschehen hierzulande verfolgt der inzwischen 85-Jährige aber nach wie vor sehr genau. GMX.at hat den "Baumeister der Nation" zur Causa "Pilz" und den türkis-blauen Koalitionsverhandlungen, aber auch zum Stand seiner noch recht frischen Beziehung befragt.

Vor etwas mehr als einem Monat hat Österreich gewählt. Wie eine aktuelle Umfrage von Unique research für das "profil" zeigt, sind die Wähler im Großen und Ganzen mit ihrer Entscheidung zufrieden - abgesehen von den Wählern der Liste Pilz.

Es ist eine reine Männerrunde gewesen - mit Ausnahme von Puls4-Moderatorin Corinna Milborn: Die #metoo-Bewegung war am Montagabend das Diskussionsthema bei "Pro & Contra". Intime Geschichten aus der Jugend kamen zur Sprache, und Promi-Anwalt Manfred Ainedter nahm Peter Pilz in Schutz.

Peter Pilz hat sich entschuldigt - und einen kurzen Rückzug aus der Politik angekündigt, "um das Geschehene aufzuarbeiten". Egal, wie die Causa letztlich ausgeht: Etwas ist kaputt.

Im Zusammenhang mit den Vorwürfen der sexuellen Belästigung gegen den ehemaligen grünen Politiker und Liste Pilz-Gründer Peter Pilz gibt es laut der Wochenzeitung "Falter" neue Fälle.

Peter Pilz will sich nicht geschlagen geben: Er denkt über einen Rücktritt vom Rücktritt nach und kündigt Enthüllungen über seine ehemaligen Parteikollegen an. Er habe zudem nie eine Frau sexuell belästigt. 

Der Aufdecker Peter Pilz gehörte zu längst dienenden und populärsten Politikern des Landes. Nun findet seine außergewöhnliche Karriere nach mehr als drei Jahrzehnten ein jähes Ende. 

Peter Pilz tritt Belästgungs-Vorwürfen zurück und will sein Nationalratsmandat nicht annehmen

Die Vorwürfe von sexueller Belästigung machen auch vor Österreichs Politik nicht Halt. Eine ehemalige Mitarbeiterin wirft Peter Pilz vor, er habe sie unpassend angesprochen und unsittlich berührt.

Peter Pilz ist bekanntlich auf der Suche nach einem neuen Namen für seine Liste. Richard Lugner hat einen - ernst gemeinten - Vorschlag.

Die Grünen werden im kommenden Nationalrat nicht mehr vertreten sein. Was wird nun aus deren Themen? Sowohl der Abtrünnige Peter Pilz als auch Vertreter von SPÖ und NEOS wollen mit Fokussierung auf grüne Themen die Lücke künftig schließen.

Jetzt ist es fix: Die Grünen haben den Einzug in den Nationalrat verpasst. Wie konnte eine Partei, die den Bundespräsidenten entsandte und in zahlreichen Ländern mitregiert, derart abstürzen? Chefin Ulrike Lunacek ist jedenfalls nicht die Hauptschuldige. 

Die Nationalratswahl in Österreich hat die ÖVP und die FPÖ spürbar gestärkt - zusammengerechnet haben sie mehr als die Hälfte der Stimmen. Noch ist offen, in welcher Konstellation das Land in Zukunft regiert wird. So kommentiert die Presse das Wahlergebnis.