Ulrike Lunacek

Die Wahl von Werner Kogler zum neuen Bundesparteichef leitet eine Zeitenwende bei den Grünen ein: Mit dem steirischen Vollblutpolitiker will die Partei volksnäher werden.

Ulrike Lunacek und Ingrid Felipe ziehen Konsequenzen aus dem Grünen Wahldebakel bei der Nationalratswahl: Sowohl die Spitzenkandidatin als auch die Bundesgeschäftsführerin legen ihre Ämter nieder.

Jetzt ist es fix: Die Grünen haben den Einzug in den Nationalrat verpasst. Wie konnte eine Partei, die den Bundespräsidenten entsandte und in zahlreichen Ländern mitregiert, derart abstürzen? Chefin Ulrike Lunacek ist jedenfalls nicht die Hauptschuldige. 

ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz ist am Freitag ins Wahlkampffinale gestartet. Bei einer kurzen Ansprache vor seinen Anhängern bei der Parteizentrale warb er um eine Stimme für ihn, um die nötige Veränderung auch umsetzen zu können.

Es ist vollbracht. Am gestrigen Abend traten die Spitzenkandidaten Christian Kern, Sebastian Kurz, Heinz-Christian Strache, Ulrike Lunacek und Matthias Strolz im ORF ein letztes Mal gegeneinander an. Abermals ließ sich Körpersprache-Experte Stefan Verra für GMX.at keine Gesten entgehen.

Die Spitzenkandidaten der fünf Parteien trafen einander zum letzten Mal vor der Nationalratswahl am Sonntag. Schaulustige, die es sich vor dem Fernseher gemütlich gemacht hatten, um einen spektakulären Showdown zu sehen, wurden wohl enttäuscht. Unentschlossene hingegen bekamen im Endspurt noch ausreichend Orientierungshilfen. Es geht ja doch…

In dieser Stunde als Grüne Spitzenkandidatin in die Nationalratswahl zu starten, ist wagemutig. Ulrike Lunacek tut es trotzdem. Die Frau, die stets ihre Stimme für Europa erhebt, für Frauen und für Homosexuelle, kämpft auch diesmal. Ein Porträt.

Ein angeschlagener Bundeskanzler Christian Kern stellte sich am Montag auf Puls 4 der TV-Konfrontation mit Heinz-Christian Strache.

Auch die zweite Elefantenrunde hat Körpersprache-Experte, Autor und Coach Stefan Verra genau unter die Lupe genommen. Im Interview mit unserer Redaktion äußerte er sich über Christian Kerns Lächeln, die Theatralik von Matthias Strolz und Sebastian Kurz' Unruhe, wenn dieser auf Fehler aufmerksam gemacht wird.

Das zweite Aufeinandertreffen der sechs Spitzenkandidaten stand im Zeichen der "Dirty Campaigning"-Affäre rund um Tal Silberstein. Bundeskanzler Christian Kern musste einiges einstecken, präsentierte sich aber auch erstaunlich angriffslustig. Sebastian Kurz war aber ebenso häufig Zielscheibe.

Am Montag trat ÖVP-Chef Sebastian Kurz bei zwei TV-Konfrontationen  erst gegen die grüne Ulrike Lunacek und danach gegen Neos-Chef Matthias Strolz an – und ging beide Male als Sieger hervor. 

Der Körpersprache-Experte, Autor und Coach Stefan Verra hat sich für GMX.at die erste Elefantenrunde genau angeschaut. Der Profi über die Stärken und Schwächen der unterschiedlich gestikulierenden Spitzenkandidaten und über jene, die ihn am meisten überzeugt haben.

Bei der Elefantenrunde Puls 4 diskutierten Christian Kern (SPÖ), Sebastian Kurz (ÖVP), Heinz-Christian Strache (FPÖ), Ulrike Lunacek (Grüne), Matthias Strolz (Neos) und Peter Pilz (Liste Peter Pilz) miteinander.

Puls 4 brachte gestern das erste Aufeinandertreffen der sechs Spitzenkandidaten von SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grünen, NEOS und der Liste Pilz. In einer fahrigen, aber großteils gemäßigten Diskussion wurden das vorzeitige Ende der großen Koalition, die Türkisfärbung der ÖVP, die Flüchtlingskrise und Mietobergrenzen thematisiert.

Überraschend untergriffig sind am Montagabend Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) und Neos-Chef Matthias Strolz im Duell auf Puls 4 geworden. Das Gespräch zwischen Kern und Grünen-Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek lief vergelichsweise harmlos. Hier die Highlights der Sendung zum Nachsehen.

Die Wahlkonfrontationen sind am Montagabend auf Puls 4 in die nächste Runde gegangen. Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) begegnete Ulrike Lunacek (Grüne) sehr freundlich, um sich danach mit Matthias Strolz (Neos) Wortduelle zu liefern. Einziger roter Faden: Kern betonte seine Verantwortung als Bundeskanzler.

Bei Puls 4 trifft Christian Kern heute Abend zunächst auf Ulrike Lunacek und im Anschluss auf Matthias Strolz.

TV-Duell auf Puls 4: Nach der eher sachlichen Diskussion mit Neos-Chef Matthias Strolz folgte ein heftiger Schlagabtausch mit der grünen Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek, der mit einer Klagsdrohung endete. 

Im Herbst heißt es wieder: Kreuzerl machen! Am 15. Oktober 2017 wählt Österreich eine neue Bundesregierung. Davor werden die Spitzenkandidaten im TV diskutieren. Wie haben die wichtigsten Termine für sie zusammengestellt.

Grünen-Chefin Ingrid Felipe folgte im zweiten Sommergespräch auf NEOS-Chef Matthias Strolz. Sie sprach über klassische Linksthemen wie Umweltschutz und Gleichstellung - aber auch über die Krise ihrer Partei und wie sie ihr entgegentreten möchte.

Peter Pilz ist als letzter Spitzenkandidat am Montag zu Gast bei Corinna Milborn auf Puls 4. Bei sozialen Themen links angesiedelt, fischt der Neo-Listengrüder bei Themen wie der Flüchtlingspolitik nun auch nach blauen Wählern.

Sie haben die Puls4-Sommergespräche verpasst? Wir haben die besten Sager für Sie zum Nachsehen. Ein Spitzenkandidat geht aus Sicht der Zuschauer als klarer Gewinner hervor.

Ulrike Lunacek liefert beim Puls 4 Sommergespräch einen routinierten Auftritt für die eigene Zielgruppe ab. Die Causa Pilz will man bei den Grünen so schnell wie möglich abhaken.

Die Grünen stehen vor einem Scherbenhaufen. Nun rächt sich, dass die Partei eine Reform der veralteten Statuten versäumt hat.

Gegen Grenzschließungen, für Flüchtlinge: So will Ingrid Felipe ihre Partei im Wahlkampf positionieren.